Bewegung ist Leben

Therapie und Schulbesuch behinderter Pokot

WO: Kenia
WAS: Bildung Gesundheit 
Projekt: 3177

Die Pokot im Nordwesten von Kenia sind Halbnomaden, die mit ihren Herden herumziehen, immer auf der Suche nach Nahrung und Wasser für sich und ihre Tiere.
Als Hirten oder für andere Arbeiten nur begrenzt einsetzbar, werden Pokot-Kinder mit körperlicher Behinderung später nicht für sich sorgen können. Sie werden immer auf die Hilfe anderer angewiesen sein.
Das muss nicht sein. Denn in einem orthopädischen Spital im Zentrum Kenias, dem ein Heim und ein Internat angeschlossen ist, können sie operiert und anschließend fachgerecht behandelt werden.
So können sie später ein selbständiges Leben in Würde führen.

Wo
Kenia | Karapokot im Nordwesten
Wann
Projektstart: Februar 2019
Wieviel
Super-Mikro:  5805 Euro

für Spitals-, Therapie-, Internatsund Fahrtkosten für 9 Kinder
 

Hilfe für körperbehinderte Kinder
„Ich kann einfach nicht wegschauen, wenn Mütter mit Kindern zu mir kommen, deren Gliedmaßen infolge Kinderlähmung verkümmert sind. Es sind Kinder, die ohne einschlägige Therapie nie richtig gehen können werden, die mit einem Klumpfuß geboren wurden, der nicht behandelt wurde, die an Osteomyelitis leiden, die dringend kuriert werden müsste, um größere Schäden zu vermeiden. Ihnen allen könnte nämlich geholfen werden, doch die Familien haben einfach kein Geld für notwendige Behandlungen und Therapien. Auch befinden sich die Spitäler nicht in unmittelbarer Nähe, so dass allein die Fahrtkosten ins Spital schon eine unüberwindbare Hürde für die Familien darstellen. Ohne entsprechende Operationen, Behandlungen und Therapien werden diese Kinder aber ein Leben in Not und Elend führen müssen, denn in Kenia gibt es kein funktionierendes Sozialversicherungssystem. Und daran wird sich auch so bald nichts ändern“, berichtet uns Pater Machek, der sich in Amakuriat und Umgebung seit 2018 als Nachfolger von Pater Hubert dieser Kinder annimmt.

Gratis Operationen im Spital
In einem über 700 Kilometer entfernten Spital in Ol’Kalou kann gehbehinderten Kindern nachhaltig geholfen werden. Zweimal im Jahr kommen Ärzte aus Italien und anderen Ländern hierher und operieren die Kinder kostenlos. 40 bis 60 Operationen führen die „Dottori“ jährlich durch, ohne ein Honorar zu verlangen. Doch damit ist es noch nicht getan. Oft ist eine zweite oder dritte Operation erforderlich sowie eine längere Nachbehandlung. Wohin dann mit In den Kindern?

Notwendige Therapien im angeschlossenen Heim
In dem von Ordensschwestern geführten angeschlossenen Heim erhalten jährlich über hundert körperbehinderte Mädchen und Buben aus ganz Kenia im Alter von 4 bis 18 Jahren fachgerechte Therapien und geeignete Gehhilfen. Diese werden zum Teil im Haus selbst hergestellt, da importierte Prothesen meist für die zarten Glieder der Kinder zu schwer und daher nicht leicht zu handhaben sind.

Schulbesuch im Internat
Die Kinder sollen aber auch Lesen, Schreiben und Rechnen lernen, denn als Hirten oder für die Feldarbeit werden sie nur bedingt einsatzfähig bleiben. Auch sie haben ein Recht auf eine menschenwürdige Zukunft. Dauern daher die Therapien mehrere Monate oder auch Jahre, ist ein Schulbesuch im angeschlossenen Internat ohne Unterbrechung der Behandlung möglich. Für die Kleinen gibt es eine Vorschule und einen eigenen Kindergarten.

Unser Beitrag
Selbst wenn die Ärzte die Kinder kostenlos operieren, müssen doch die Therapien, Medikamente, Übungsgeräte, Gehhilfen und Internatskosten übezahlt werden. Auch die Fahrtkosten ins 700 Kilometer entfernte Spital sind aufgrund der Benzinpreise hoch. Wenn es die Therapie erlaubt, werden die Kinder zu den Trimesterferien abgeholt, nach Hause zur Familie und dann wieder nach Ol’Kalou zurück gebracht. Der Entwicklungshilfeklub unterstützt das Projekt seit vielen Jahren. Für 2019 wurden wir wieder um Mithilfe gebeten.
Wir haben die Übernahme der Kosten für neun gehbehinderte Kinder zugesagt. Das sind 5.805,- Euro für ein Jahr.

Partner:
Comboni-Missionare (Projektträger)
Pater Zielak Machek (Projektverantwortlicher in Amakuriat)

Projekt 3177 - Beschreibung (pdf)

Projektspende
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Weihnachtsbillet

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Weihnachtsbillet

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Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet kann ... Schulkindern in Sierra Leone eine Solarlampe zur Verfügung gestellt werden. (Hier können Sie den Betrag frei wählen.)

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