Bildung für alle

Schulbesuch für Kinder aus armen Familien

WO:
WAS:
Projekt: 3274
Mädchen und Buben aus armen Familien haben in Kenia kaum Zugang zu qualitätsvoller Bildung. Die öffentlichen Schulen sind stark überlastet, 80 Kinder pro Klasse sind keine Seltenheit. Privatschulen mit hohen Schulgebühren sind für die Eltern jedoch nicht leistbar. Viele Kinder schließen die Grundschule ab, ohne je richtig Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt zu haben.
In der Arbing School Kamobo erhalten auch Kinder aus armen Familien qualitätsvollen Unterricht. In kleinen Klassen werden sie umfassend gefördert und in ihrer Entwicklung begleitet. Eine gute Schulbildung stellt die Basis dar, auf der die Mädchen und Buben eine Zukunft abseits von Armut aufbauen können.
Wo
| Dorf Kamobo, Distrikt Nandi
Wann
Projektstart: März 2021
Wieviel
Super-Mikro:  2980 Euro
für Schulgebühren für 35 Kinder für 1 Jahr

Zu wenig Geld, zu viele Kinder

„Kinder aus armen Familien besuchen in Kenia in der Regel staatliche Schulen. Theoretisch sind diese kostenlos, praktisch jedoch meist nicht. So entstehen vielerlei Kosten, zum Beispiel für Schuluniformen oder zusätzliches, durch Elternvereine angestelltes Lehrpersonal. Grundproblem der staatlichen Schulen ist, dass sie stark unterfinanziert sind. Oftmals sitzen bis zu 80 Kinder in einer Klasse und mehrere Kinder müssen sich ein Schulbuch teilen. Die Qualität der Bildung ist in diesen Schulen entsprechend schlecht. Wer eine gute Schulbildung erhalten will, muss viel Geld bezahlen. Privatschulen sind oft auf Gewinn ausgerichtet und verlangen hohe Gebühren. Die meisten Familien in Kamobo arbeiten jedoch auf den Teeplantagen in der Gegend und können sich keine hohen Schulgebühren leisten”,
berichtet Heinz Wegerer, der Projektleiter von Arbing meets Africa, über die Probleme im kenianischen Bildungssektor.

Eine Alternative bieten

Vor diesem Hintergrund beschloss 2014 eine Gruppe von Eltern aus dem Ort Kamobo, das wenige vorhandene Geld zusammenzulegen und gemeinsam eine nicht auf Gewinn ausgerichtete Schule für ihre Kinder zu gründen. Grundidee dabei war, ihren Kindern eine leistbare Alternative zum stark überlasteten staatlichen Schulapparat zu bieten. Die Eltern bezahlten eine Lehrperson, der Unterricht fand in einer gemeinsam errichteten Lehmhütte statt.
Heinz Wegerer traf auf einer Reise die engagierten Eltern und war von ihrer Initiative so angetan, dass er gemeinsam mit Freunden 2015 in Oberösterreich den Verein Arbing meets Africa gründete, um die Eltern bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.

Qualitätsvoller Unterricht ...

Die mittlerweile öffentlich anerkannte Schule ist in den letzten Jahren auf 320 SchülerInnen, aufgeteilt auf 11 Schulstufen, angewachsen. 19 LehrerInnen stellen sicher, dass die Kinder einen qualitätsvollen Unterricht erhalten und in ihrer Entwicklung bestmöglich gefördert werden. Zudem gibt es Förderunterricht für die höheren Schulstufen, ein Sportprogramm und eine Ferienbetreuung.
Neben dem Unterricht erhalten die Mädchen und Buben zwei bis drei ausgewogene Mahlzeiten pro Tag. Viele der dafür benötigten Lebensmittel werden auf der schuleigenen Farm angebaut.

... unabhängig vom Einkommen der Eltern

Die Schulgebühren der Arbing School Kamobo sind im Vergleich zu anderen Privatschulen nach wie vor niedrig. Um aber auch Kindern aus extrem armen Familien, die sich keine Gebühren leisten können, den Schulbesuch zu ermöglichen, werden jedes Jahr 20 Prozent der Schulplätze von Arbing meets Africa finanziert. Denn unabhängig vom Einkommen der Eltern sollen in der Arbing School Kamobo alle Kinder eine gute Schulbildung erhalten.
Damit die Schule in Zukunft komplett durch die Beiträge der Eltern finanziert werden kann, begleiten die SozialarbeiterInnen von Arbing meets Africa nicht nur die Kinder aus einkommensschwachen Familien, sondern arbeiten auch eng mit den Eltern zusammen, um nachhaltige Einkommensmöglichkeiten zu entwickeln.

Unser Beitrag

Der Entwicklungshilfeklub wurde gebeten, die Kosten für 35 Kinder, deren Eltern sich die Schulgebühren nicht leisten können, zu übernehmen. Mit 85,- Euro kann ein Kind ein Jahr lang die Schule besuchen, lernen und gefördert werden.

Partner

Arbing meets Africa (Projektträger)
Heinz Wegerer (Projektleiter)

Weitere Materialien

Falls Sie sich dafür interessieren, wie die Räumlichkeiten der Arbing School Kamobo aussehen, können Sie sich folgendes Kurzvideo ansehen, in dem Sie von SchülerInnen stolz durch ihre Schule geführt werden. Mittlerweile konnte auch mit dem Bau einer neuen Schulküche begonnen werden.
Projektspende
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