| Projekt: | 414 |
| Wo: | Nepal |
| Was: | Umwelt / Klima Wasser |
Die Quellen schützen
Schutz und Wiederherstellung natürlicher Wasserressourcen

Viele kleinbäuerliche Familien in Nepal sind auf natürliche Wasserquellen angewiesen. Doch durch den Klimawandel trocknen Flüsse, Quellen und Gemeinschaftsteiche zunehmend aus. Den Familien droht dadurch der Verlust ihrer Ernten und ihrer gesamten Lebensgrundlage.
Doch es gibt eine Lösung: In diesem Projekt unterstützen wir KleinbäuerInnen dabei, ihre Wasserquellen wiederherzustellen und für die Zukunft zu sichern, unter anderem durch Wiederaufforstung und das Anlegen von Wasserspeichern. Zusätzlich lernen Gemeindemitglieder, die Wasserqualität selbst zu überprüfen und Veränderungen zu melden.
- Wo
- Nepal | Distrikte Dhading und Sarlahi
- Wann
- Projektstart: Juli 2026
- Wieviel
- 450 Euro
Schutz und Wiederherstellung natürlicher Wasserressourcen:
für drei Familien30 EuroSchutz und Wiederherstellung natürlicher Wasserressourcen:
für eine Person
Wenn der Fluss versiegt
„Niemals hätten wir uns vorstellen können, dass ein so breiter, wasserreicher Fluss einmal versiegen könnte. Aber seit einigen Jahren trocknet er während der Wintermonate komplett aus“,
berichtet eine Kleinbäuerin aus der ländlichen Gemeinde Jwalamukhi in Zentralnepal. So wie sie sind viele Familien hier auf die natürlichen Wasserquellen angewiesen, um ihre Felder zu bewässern, die Tiere zu tränken, um zu kochen und zu waschen. Flüsse und Quellen sind für sie unverzichtbare Lebensgrundlagen.
Doch der Klimawandel bedroht diese überlebenswichtigen Ressourcen massiv: Dürren treten immer häufiger auf und dauern länger an. Und wenn Regen fällt, dann oft als zerstörerischer Starkregen, der Felder überflutet und Ernten vernichtet. Da die ausgetrockneten Böden die Wassermassen kaum aufnehmen können, fließen diese nahezu ungenutzt ab, ohne das Grundwasser zu speisen. Flüsse, Quellen und Grundwasserspeicher, die Menschen über Generationen hinweg versorgt haben, trocknen zunehmend aus und drohen zu versiegen. Eine lebensbedrohliche Situation, denn ohne Wasser verdorrt die Ernte und die Familien müssen hungern.








Die Wurzel des Problems angehen
Unsere Partner-Organisation Oxfam setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, die Wasserversorgung für die Menschen in den extrem armen ländlichen Regionen Nepals zu verbessern. Durch die Einrichtung von Wasseraufbereitungsanlagen erhielten bereits viele Dörfer Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Um den zunehmenden Dürren infolge des Klimawandels entgegenzuwirken, ist es jedoch dringend nötig, die natürlichen Wasserquellen, aus denen sich die Wasserversorgungssysteme speisen, zu schützen und so nachhaltig vor dem Austrocknen zu bewahren.
Dies geschieht unter anderem durch das Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern, das Anlegen von Wasserrückhaltebecken und -gräben sowie die Wiederbelebung traditioneller Gemeinschaftsteiche. Dadurch kann Regenwasser besser gespeichert werden und Wasserquellen können sich wieder erholen. Zum Schutz vor Überflutung werden Flussufer mit natürlichem Material wie Sandsäcken und Bambus gesichert.
Zusätzlich werden Frauen und Männer aus den Gemeinden zu sogenannten „Citizen Scientists“ ausgebildet. Mit einfachen Methoden lernen sie, die Wasserqualität ihrer Quellen selbst zu überprüfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und zu melden.
Sichere Quellen für die Zukunft
Durch folgende Maßnahmen werden rund 870 KleinbäuerInnen in den Distrikten Dhading und Sarlahi dazu befähigt, lokale Wasserquellen zu schützen und so ihre Lebensgrundlage zu erhalten:
- Wiederaufforstung von ausgetrockneten Flächen
- Wasserspeicherung durch Wasserrückhaltebecken und -gräben sowie die Wiederherstellung von traditionellen Gemeinschaftsteichen
- Schutz vor Überflutung durch Uferbefestigung
- Sichern der Wasserqualität durch Bewusstseinsbildung, Austauschtreffen sowie Ausbildung von Gemeindemitgliedern zu „Citizen Scientists“
Bitte helfen Sie mit, dass kleinbäuerliche Familien ihre lebensspendenden Wasserquellen sichern können.
Partner
Oxfam
Partner-Organisation des Klubs
Oxfam in Nepal
Durchführung im Einsatzgebiet
Projektleitung: Rajan Subedi
Weiterführende Materialien
Im Jahr 2025 kam es in der Provinz Madhesh in Nepal zu einer schweren Dürre. Zahlreiche Brunnen, Flüsse und andere Wasserquellen trockneten aus, weshalb viele Familien kein Trinkwasser hatten. Am 23. Juli 2025 erklärte die nepalesische Regierung die Provinz offiziell zum Katastrophengebiet. In dieser Notlage versorgte unsere Partner-Organisation Oxfam in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Kommunalverwaltungen die Distrikte Rautahat und Sarlahi mit sicherem Trinkwasser.
Download Projektbeschreibung 414 - zum Ausdrucken (pdf)
Download Fotoserie 414 - zum Ausdrucken (pdf)
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Die Quellen schützen
Projekt 414 | Umwelt / Klima Wasser
Schutz und Wiederherstellung natürlicher Wasserressourcen
Nepal | Distrikte Dhading und Sarlahi
450 EuroSchutz und Wiederherstellung natürlicher Wasserressourcen:
für drei Familien
30 EuroSchutz und Wiederherstellung natürlicher Wasserressourcen:
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