Ein Päckchen Überleben

Ernährungssicherung für kleinbäuerliche Familien

WO: Äthiopien
WAS: Ernährung Landwirtschaft 
Projekt: 320

Arme kleinbäuerliche Familien leben in ständiger Angst, dass ihre Kinder die nächste Dürreperiode nicht überleben. Eine Katastrophe, welche die Familien alle paar Jahre heimsucht, denn immer öfter bleibt der Regen aus und ein Teufelskreis beginnt: Auf den Feldern wachsen nur noch Dornbüsche, Tiere verenden, die Töpfe bleiben leer, der Hunger beginnt. Doch dieser Kreislauf kann durchbrochen werden: Durch neue Brunnen, angepasste Landwirtschaft und geeignetes Saatgut sind die Familien besser gerüstet, um die nächste Dürreperiode gut zu bewältigen. Wenn frühzeitig mit den Vorsorgemaßnahmen begonnen wird, kann im nächsten Jahr genügend geerntet werden. Und der Hunger bleibt aus.

Wo
Äthiopien | Aysha und Shinile Woreda
Wann
Projektstart: September 2017
Wieviel
Mikro:  100 Euro

Saatgut und Betreuung für zehn Familien

Anteilstein: 10 Euro

Saatgut und Betreuung für eine Familie

Hunger als ständiger Begleiter

„Die Angst tötet alle meine Sinne und lähmt meinen Verstand“, klagt Habado Gele, die mit ihrer Familie in einem Dorf in der Somali-Region im Osten Äthiopiens lebt. Es ist die Angst, dass ihre Kinder die nächste Dürreperiode und Hungersnot nicht überleben werden. Eine Angst, welche die kleinbäuerlichen
Familien alle paar Jahre heimsucht. Denn immer häufiger bleibt der Regen aus und ein Teufelskreis beginnt: Auf den Feldern wachsen nur mehr Dornbüsche, Tiere verenden, die Töpfe bleiben leer, der Hunger beginnt.

Ohne Regen kein Leben

Die Lebensgrundlage der meisten Menschen in der Somali-Region bilden kleinbäuerliche Landwirtschaft und das Halten von Tieren. Diese Lebensgrundlage wird jedoch immer unsicherer, denn die Regenzeiten werden unregelmäßiger oder bleiben sogar ganz aus, wie zuletzt 2015/16. Lange Dürreperioden folgen, die das ohnehin sensible Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen.

Es soll besser werden

Kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden? Unsere Projektpartner in der Somali-Region glauben fest daran: „Eine Familie besitzt durchschnittlich 1,5 Hektar Land, ist aber meist nur in der Lage, weniger als ein Zehntel davon zu bestellen. Das ist zu wenig. Aber es gibt Möglichkeiten, die Situation der Familien trotz der schwierigen Bedingungen zu verbessern“, betont der Projektverantwortliche Ayanle Omer.

Gerüstet für die Zukunft

Damit die Familien ihre Felder in Zukunft ertragreich bewirtschaften können und besser für die nächste Dürreperiode gerüstet sind, sollen sie in drei wesentlichen Bereichen unterstützt werden:
– an das Klima angepasstes Saatgut für Mais, Bohnen, Zwiebeln, Tomaten, Wassermelonen und Kürbisse sowie Geräte zur Bearbeitung des Bodens,
– neue Brunnen und Bewässerungssysteme, um der Trockenheit entgegenzuwirken und die Böden fruchtbarer zu machen,
– Schulungen, welche Sorten wann am besten angebaut werden.
Dank dieser Maßnahmen kann damit gerechnet werden, dass die Familien genügend ernten und die Erträge sogar über dem Eigenbedarf liegen und ein Teil daher verkauft werden kann:
10 kg Zwiebeln bringen auf dem Markt etwa 8,– Euro, 10 kg Tomaten 6,– Euro,
5 mittelgroße Wassermelonen 15,– Euro. Auf verhältnismäßig kleinen Flächen können je nach Gemüsesorte einige hundert Kilo geerntet werden.

Die Familien werden von unserer Partner-Organisation Oxfam mehrere Jahre lang begleitet, bis der Schrecken der periodischen Dürren gebannt ist, weil Vorsorge getroffen wurde, dass ausreichend geerntet werden kann. Der Entwicklungshilfeklub möchte dazu beitragen, dass genügend Saatgut verteilt wird.

Unsere Unterstütztung macht es möglich

Im Zuge der Weihnachtsaktion 2017 konnten bereits rund 130 kleinbäuerliche Familien unterstützt werden. Damit noch mehr Familien in der Somali-Region besser für die nächste Dürreperiode gerüstet sind, wird weiterhin Hilfe benötigt. Der Betrag von 10,- Euro deckt die Kosten für das Saatgut für eine Aussaat sowie auch einen Anteil für die Wasserversorgung, Werkzeuge und Beratung. Jede Familie soll mehrmals pro Jahr Saatgut erhalten.

Stand: Juni 2018

Projekt 320 - Beschreibung (pdf)
Projekt 320 - Fotoserie (pdf)

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