Ein Platz im Leben

Handwerk für behinderte Menschen

WO: Nepal
WAS: Ausbildung Betreuung Einkommen 
Projekt: 3321

Menschen mit Behinderungen haben es in Nepal sehr schwer. Aufgrund traditioneller Einstellungen werden sie von der Mehrheitsbevölkerung diskriminiert und ignoriert. Es gibt kaum Menschen und Einrichtungen, die sich um sie kümmern. Sie erhalten keine Bildung und Ausbildung und bleiben so ihr Leben lang auf andere angewiesen und abhängig. Ihre Menschenwürde wird ihnen verwehrt.

In einem Zentrum in der Hauptstadt Kathmandu jedoch können Menschen mit Behinderungen Ausbildungen in zehn traditionellen Handwerksberufen absolvieren. Mit einer Ausbildung in einem dieser Berufe – von Thangka-Malerei bis zur Herstellung von Räucherstäbchen – erhalten sie die Chance, einen eigenen Platz im Leben zu finden.

Wo
Nepal | Kathmandu Stadtteil Jorpati
Wann
Projektstart: März 2022
Wieviel
Super-Mikro:  5100 Euro

für Handwerksmaterialien
und Werkzeuge
für 30 Menschen
für ein Jahr
 

Als Last gesehen und ignoriert

Menschen mit Behinderungen werden in Nepal als Last für ihre Familie angesehen. Sie werden von den meisten für dumm gehalten und ignoriert”,

schreibt Chogyal Rinpoche, ein aus Tibet stammender buddhistischer Mönch, der sich in der Hauptstadt Kathmandu für benachteiligte Menschen einsetzt und unter anderem die Hilfsorganisation Bia - Bodhisattvas In Action Foundation gegründet hat, um das Los von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.
100 Menschen mit vor allem körperlichen Beeinträchtigungen finden Hilfe und Unterstützung im Zentrum von Bia im Stadtteil Jorpati, 30 weitere in Kirtipur, etwas außerhalb von Kathmandu. Ein Teil wohnt bei ihren Familien und kommt jeden Tag zum Zentrum. Andere stammen aus umliegenden Dörfern und aus weiter entfernten Distrikten und sind deshalb in einem Heim untergebracht.

Als Mensch gesehen werden

Wesentlich ist, dass Menschen mit Behinderungen zuallererst als Menschen gesehen werden. Als Menschen, die wertvoll sind und einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten können. Dabei brauchen sie Unterstützung. Sie brauchen eine Ausbildung und eine Arbeitsmöglichkeit. Und menschliche Zuwendung, denn Vernachlässigung und Diskriminierung haben oft ihre Spuren in Form von Depressivität bei ihnen hinterlassen. Diese Unterstützung bekommen sie bei Bia.
Es gibt zehn traditionelle Handwerksberufe, in denen sie eine Ausbildung machen und arbeiten können und dafür auch eine kleine Entlohnung erhalten. Die Ausbildungs-möglichkeiten reichen von Thangka-Malerei (Thangkas sind buddhistische Rollbilder) über Teppichweben und Schneidern bis zum Herstellen von buddhistischen Metallstatuen und Räucherstäbchen.

Ausstattung für die Werkstätten

Immer wieder fragen bei Bia Menschen um Hilfe an, die seit ihrer Geburt behindert sind, einen Unfall hatten oder auch beim verheerenden Erdbeben vor einigen Jahren verletzt wurden. Sie suchen verzweifelt nach einem Platz im Leben und nach Möglichkeiten für Arbeit und Teilhabe. In den zehn Werkstätten sollen jeweils etwa 10 bis 15 behinderte Menschen eine halb- (Weben von Schals) bis sechsjährige (Thangka-Malerei) Ausbildung machen können. Ein Teil von ihnen wird nach der Ausbildung bei Bia bleiben, wo auch ihre Produkte vermarktet werden, andere werden sich selbständig machen.
Benötigt werden die finanziellen Mittel zur Anschaffung von Handwerksmaterialien wie Farben, Metall, Leinwand, Wolle, Stoffe, Fäden sowie zur Beschaffung kaputt gegangener Werkzeuge wie etwa Pinsel, Scheren, Sägen oder Meißel.
Am Anfang der Ausbildung und zum Lernen werden günstigere Materialien verwendet, mit zunehmendem Können und für den Verkauf dann höherwertige.

Unser Beitrag

Der Entwicklungshilfeklub wurde dringend um Mithilfe gebeten, denn einerseits brach durch die Pandemie der Verkauf der Produkte ein und andererseits gingen dadurch die Einkünfte aus Veranstaltungen des Chogyal Rinpoche stark zurück.
Die Kosten für Materialien und Werkzeuge für 30 Menschen betragen 5.100 Euro für ein Jahr. Die Unterstützung für eine Person beträgt 170 Euro für ein Jahr.
Durch diesen Beitrag erhalten 30 Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit einer Ausbildung, mit der sie ein kleines Einkommen erwirtschaften und einen neuen Platz im Leben finden können.

Partner

Bia - Bodhisattvas in Action Foundation (Projektträger)
Gokarna Dhungana (Projektleiter)

Download Projektbeschreibung 3321 zum Ausdrucken (pdf)

Projektspende
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