| Projekt: | 3450 |
| Wo: | Bolivien |
| Was: | Einkommen Ernährung |
Gemeinsam mehr ernten
Unterstützung für kleinbäuerliche Familien

Die meisten indigenen Familien in der Region Sacaba leben in ärmlichen Verhältnissen. Die kargen Erträge der kleinen Felder stellen ihre einzige Einnahmequelle dar. Viele Frauen und Männer wandern daher in die Städte ab, wo sie jedoch meist keine Arbeit finden. In Würde vom eigenen Land leben – ganz auf sich allein gestellt, erscheint dieses Ziel vielen als unerreichbar.
Doch es gibt einen Ausweg: Indem sich KleinbäuerInnen zu Kooperativen zusammenschließen, nehmen sie ihr Schicksal selbst in die Hand. In diesem Projekt erhalten sie die nötigen Materialien und Schulungen, um mit dem Verkauf landwirtschaftlicher Produkte ihren Lebensunterhalt langfristig zu sichern. Durch den Anbau von Obst und Gemüse in Hausgärten verbessern sie zudem ihre Ernährung.
- Wo
- Bolivien | Landkreis Sacaba
- Wann
- Projektstart: Februar 2026
- Wieviel
- 3.800 Euro
für Geräte, Maschinen, Schulungen, sowie Saatgut und Garten geräte zum Anlegen von Hausgärten
Armut in ländlichen Gebieten
„Die meisten kleinbäuerlichen Familien in der Region Sacaba besitzen nur ein sehr kleines Stück Land. Ihre geringen landwirtschaftlichen Erträge reichen kaum zum Überleben. Viele Männer und Frauen wandern deshalb in die Städte ab. Aber dort finden sie meist keine Arbeit. Für alleinerziehende Frauen ist es besonders schwer, sich und ihre Familie zu ernähren”,
schreibt Escarlem Rodriguez Tapia, Direktorin unseres langjährigen Projektpartners Yachay Chhalaku. Seit der Gründung im Jahr 2002 unterstützt Yachay Chhalaku indigene Familien im ländlichen Tal von Sacaba bei der Sicherung ihres Lebensunterhalts durch die kleinbäuerliche Landwirtschaft mit biologischen Anbaumethoden.
Gemeinsam für ein besseres Leben
Als ersten Schritt zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Erträge und des Einkommens regt die Organisation die KleinbäuerInnen dazu an, sich zu einer Kooperative zusammenzuschließen. Dadurch sparen sie beträchtliche Kosten für Geräte und Düngemittel, können effizienter produzieren und ihre Produkte gemeinsam vermarkten und so einen besseren Preis erzielen. Zusätzlich zur Förderung von kleinbäuerlichen Kooperativen im ländlichen Raum unterstützt Yachay Chhalaku auch indigene Familien, die auf der Suche nach Arbeit an den Stadtrand gezogen sind. Insbesondere alleinerziehende Mütter sollen befähigt werden, ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu sichern.
Erfolgreiche Arbeit mit Kooperativen
Die finanzielle Starthilfe und Schulungen durch die MitarbeiterInnen von Yachay Chhalaku ermöglicht es den Kooperativen beispielsweise, eine gemeinsame Forellenzucht zur Verbesserung ihres Einkommens aufzubauen oder eigenen biologischen Dünger für ihre Felder zu produzieren. Indigene Familien und alleinerziehende Mütter am Stadtrand von Sacaba erhalten zudem Schulungen und Geräte, um mit biologischen Anbaumethoden kleine Hausgärten anlegen und bewirtschaften zu können. Das eigene Obst und Gemüse verbessert die Ernährung der Familien und Ernteüberschüsse können am Markt verkauft werden um ein Einkommen zu erzielen.
Unser Beitrag
Wir möchten dazu beitragen, dass indigene Familien ihre Existenz durch biologische Landwirtschaft sichern können. Mit unserem Beitrag von 3.800 Euro für ein Jahr erhalten mehrere Kooperativen das nötige Material und die Schulungen durch Fachkräfte, damit die sie ihre Erträge und ihr Einkommen verbessern können. Zudem können Saatgut, Gartengeräte und Schulungen für 45 Familien und alleinerziehende Mütter am Stadtrand finanziert werden, damit diese Hausgärten anlegen können.
Partner
Yachay Chhalaku
(Projektträger)
Escarlem Rodriguez Tapia
(Projektleiterin)
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Projekt 3450 | Einkommen Ernährung
Unterstützung für kleinbäuerliche Familien
Bolivien | Landkreis Sacaba
3.800 Eurofür Geräte, Maschinen, Schulungen, sowie Saatgut und Garten geräte zum Anlegen von Hausgärten
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