Gesund ins Leben

Medizinische Unterstützung für Jugendliche

WO: Bolivien
WAS: Bildung Gesundheit 
Projekt: 3285
In Bolivien gibt es keine Krankenversicherung, auch nicht für die ärmsten der Armen. Jugendliche und junge Erwachsene, die aus extrem armen Verhältnissen kommen, erhalten zwar oft eine Beihilfe, um das Schulgeld zu bezahlen. Aber wenn sie krank werden, einen Unfall haben oder Medikamente brauchen, sind sie auf sich allein gestellt. 
Die Organisation Helping Hands unterstützt junge Erwachsene dabei, die Schule abzuschließen oder eine Fachausbildung zu absolvieren. Damit sie sich keine Sorgen um ihre Gesundheit machen müssen, erhalten sie auch eine medizinische Versorgung. So können sie sich auf ihre Ausbildung konzentrieren und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.
Wo
Bolivien | La Paz
Wann
Projektstart: Juli 2021
Wieviel
Super-Mikro:  2100 Euro
für Medikamente, medizinische Behelfe und Untersuchungen für 27 Jugendliche
Gesamtprojekt: 4.200,- Euro

Nur bis zur Volljährigkeit

„Wir unterstützen junge Erwachsene aus extrem armen Verhältnissen. Viele von ihnen sind Waisenkinder, kommen aus kinderreichen Familien oder sind allein vom Land in die Stadt gezogen. Allen gemeinsam ist, dass sie von Organisationen in ihrem Bildungsweg unterstützt worden sind - bis sie volljährig wurden.
Dann wurden sie allein gelassen und waren auf sich gestellt. Sie konnten ihre Ausbildung nicht beenden, ihre Wohnung und die Lebensmittel nicht bezahlen. Wir reichen ihnen eine helfende Hand, damit sie ihre Matura nachholen und eine Fachausbildung oder ein Studium absolvieren können”,

erklärt Linda Zarate, ehrenamtliche Vorsitzende von Helping Hands, die prekäre Lage der Jugendlichen in der bolivianischen Großstadt La Paz.

„Um ihr Leben meistern zu können, ist für diese jungen Erwachsenen neben der Betreuung und der finanziellen Unterstützung besonders wichtig, dass sie gesund sind. Denn nur gesund können sie fürs Leben lernen.“

Eine Hand reichen

Viele Kinder und Jugendliche aus extrem armen Familien in La Paz brechen die Schule frühzeitig ab, um zum Familieneinkommen beizutragen. Andere haben gar keine Familie und müssen selbst schauen, wie sie über die Runden kommen.

Einige schaffen es, in Sozialzentren, Waisenhäusern und anderen Organisationen Unterstützung zu finden. Im Regelfall müssen die Jugendlichen diese Institutionen im Alter von 18 Jahren jedoch verlassen und sind plötzlich auf sich allein gestellt.

Der Verein Helping Hands unterstützt derzeit 107 junge Frauen und Männer, die fest entschlossen sind, mit Bildung ihr Leben zu verbessern. Das Stipendium deckt einen Teil der täglichen Ausgaben wie Fahrtkosten, Lebensmittel, Miete und Schulmaterialien ab. Für den anderen Teil müssen die Jugendlichen durch Teilzeitarbeit selbst aufkommen. Bei wöchentlichen Mittagessen und monatlichen Treffen bekommen die Jugendlichen Zuspruch und erzählen von ihren Erfolgen, aber auch von ihren Sorgen.

Gesund lernen

Eines der größten Probleme ist es, die Gesundheit der jungen Erwachsenen zu erhalten. Denn sie müssen gesund sein, um sich ganz auf ihre Ausbildung und ihre Arbeit zu konzentrieren. Eine Krankenversicherung ist in Bolivien für einen Großteil der Bevölkerung jedoch unerschwinglich und staatliche Unterstützung gibt es kaum. Ärztliche Untersuchungen und Medikamente sind daher für arme Familien oft nicht leistbar, weshalb sie die Behandlungen hinauszögern oder gänzlich vermeiden.
Helping Hands möchte den Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Sorge über ihre Gesundheit abnehmen. Einmal jährlich gibt es deshalb eine Gesundenuntersuchung für alle Stipendiaten und Stipendiatinnen. Wichtig sind vor allem die zahn- und augenärztlichen Behandlungen, sowie medizinische Behelfe wie Brillen oder Hörgeräte. Aber auch bei akuten Erkrankungen und dringend notwendigen Operationen springt Helping Hands ein.

Unser Beitrag

Damit sich die jungen Erwachsenen keine Sorgen um ihre Gesundheit machen müssen und sich ganz auf ihre Ausbildung konzentrieren können, werden jährlich in etwa 78,- Euro pro Person benötigt. Mit 2.100,- Euro können 27 junge Erwachsene ein Jahr lang medizinisch versorgt werden. Insgesamt sollen 54 Jugendliche unterstützt werden, damit sie tatkräftig ihre Zukunft gestalten können.

Partner

Helping Hands (Projektträger)
Linda Zarate (Projektleiterin)

Download Projektbeschreibung 3285 - zum Ausdrucken (pdf)

Projektspende
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