Gesund werden

Ausstattung eines Gesundheitszentrums

WO: Kenia
WAS: Gesundheit 
Projekt: 3198

Die Gesundheitsversorgung der Familien in der Region Kisumu ist prekär. Viele von ihnen leiden unter HIV/Aids, Malaria und Diarrhö. Zudem ist die Mütter- und Kindersterblichkeit sehr hoch. Gesundheitszentren sind zu Fuß kaum erreichbar und Gebühren für Behandlungen für die Familien zu hoch.
Mit dem Aufbau eines gut ausgestatteten Gesundheitszentrums soll sich die Situation ändern. Für die Patientinnen und Patienten sind die Behandlungen kostenlos, somit kann der Zugang zum Gesundheitswesen für tausende Menschen in und um Kisumu gesichert werden.
 

Wo
Kenia | Kisumu County, Bezirk Kolwa East, Gemeinde Angola
Wann
Projektstart: Juli 2019
Wieviel
Super-Mikro:  5000 Euro

für die Ausstattung des Labors mit medizinischen Geräten
Gesamtprojekt: 10.000,- Euro in 2 Teilprojekten zu je 5.000,- Euro
 

Kein Zugang zum Gesundheitswesen
„Die Menschen der Region haben unzureichenden Zugang zu medizinischer Versorgung, da das nächste Gesundheitszentrum weit entfernt und zudem schlecht ausgestattet ist. Eine Gebühr für Behandlungen, die es so eigentlich nicht geben dürfte, macht eine Behandlung oft unmöglich“, berichtet Maximilian Ullrich, Gründer unseres Projektpartners Make me Smile Kenya, über die problematische Situation im Westen Kenias.

HIV/Aids, Malaria, Diarrhö weit verbreitet
In der Region Kisumu County ist die HIV/Aids-Rate dreimal so hoch wie im übrigen Kenia. Abgesehen von HIV/Aids stellen Malaria und Diarrhö ebenfalls ein hohes gesundheitliches Risiko für die Bevölkerung dar. Ein Arzt kommt in dieser Region auf 44.634 Personen, ein Verhältnis, das die katastrophale Lage der Gesundheitsversorgung deutlich macht. Hinzu kommt, dass fast die Hälfte aller Geburten ohne medizinischer Unterstützung durchgeführt werden, und es keine Vorund Nachbetreuung für Mutter und Kind gibt. Die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate ist dementsprechend hoch.

Make me Smile Kenya
Make me Smile Kenya wurde 2009 mit der Gründung des Kinderhauses Miwani ins Leben gerufen. Die in den letzten Jahren stetig gewachsene Organisation kümmert sich mittlerweile um tausende Aids-Waisen und bedürftige Kinder im Alter von vier bis zwanzig Jahren in und um den Bezirk Kisumu. Dabei zählen Gesundheitsversorgung, Bildung und Berufsausbildung, Aufklärung zu diversen Themen sowie psychosoziale Unterstützung zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit. Der Entwicklungshilfeklub unterstützt bereits seit 2016 Projekte von Make me Smile Kenya mit Schwerpunkt Kinderbetreuung.

Das Gesundheitszentrum
Im Rahmen des von Make me Smile Kenya durchgeführten Gesundheitsprogramms, wurde die Dringlichkeit eines gut ausgestatteten und für die Menschen kostenlosen Gesundheitszentrums immer sichtbarer. Seit 2015 planen sie in enger Zusammenarbeit mit dem kenianischen Gesundheitsministerium und weiteren lokalen und internationalen Organisationen an der Umsetzung: Die Gemeinde Angola hat das Grundstück zur Verfügung gestellt, bei der Planung hat ein österreichischer Verein geholfen, beim Bau hat die Technische Universität Graz tatkräftig mitgewirkt und das kenianische Gesundheitsministerium wird sowohl für die laufenden Instandhaltungs- als auch für die Personalkosten aufkommen. Neben Allgemeinmedizin wird der Fokus auch auf reproduktive Gesundheit und Geburtshilfe gerichtet. Zusätzlich sollen diagnostische Tests durchgeführt werden, denn durch die Schaffung eines gut ausgestatteten Labors können Krankheiten schneller erkannt und in Folge eine kostenfreie Behandlung eingeleitet werden. Das Gesundheitszentrum „Angola Community Health Centre“ soll die medizinische Versorgung tausender Menschen der Region sicherstellen.

Unser Beitrag
Damit das Zentrum seinen Betrieb aufnehmen kann, muss es jedoch noch mit einigen medizinischen Geräten ausgestattet werden. Der Entwicklungshilfeklub wurde gebeten sich bei der Ausstattung des diagnostischen Equipments des Labors zu beteiligen:  Angefragt wurde die Finanzierung des halb-automatischen ChemieAnalysegeräts und des Hämatologie-Analysegeräts, um Blutuntersuchungen durchführen zu können. Mit insgesamt 10.000,- Euro können diese Geräte angeschafft und das Labor ausgestattet werden.

Partner:
Make me Smile Kenya (Projektträger)
Simon Peter Otieno (Projektleiter)

Projekt 3198 - Beschreibung (pdf)

Projektspende
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