Recht auf Gesundheit

Mobile Klinik für Kranke in Palästina

WO: Palästina
WAS: Gesundheit 
Projekt: 1688

In den palästinensischen Gebieten besteht ein akuter Mangel an Ärzten, medizinischem Fachpersonal und entsprechenden Einrichtungen. Zahlreiche Schikanen von Seiten des israelischen Staates schränken zusätzlich die Bewegungsfreiheit der Palästinenser und Palästinenserinnen stark ein und sind weitere Ursachen für die extrem schlechte medizinische Versorgung.
Die Organisation PHR Israel setzt sich seit über 30 Jahren für das Recht der Palästinenser auf Gesundheit ein. Als Zeichen der Solidarität bemühen sich engagierte israelische Ärzte gemeinsam mit ihren Kollegen und Kolleginnen in Palästina, die Not kranker Palästinenser und Palästineserinnen durch kostenlose oder kostengünstige Untersuchungen und Behandlungen auch in israelischen Spitälern zu lindern.

Wo
Palästina | Städte und Dörfer Palästinas
Wann
Projektstart: September 2013
Wieviel
Super-Mikro:  3000 Euro

 Als Zuschuss für einen Einsatz der Mobilen Klinik in palästinensischem Gebiet

Mobile Klinik für Kranke in Palästina
Ruinen, zerstörte Häuser und verzweifelte, kranke Menschen „Schon beim Überschreiten der Grenze nach Gaza fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Leid und Verzweiflung überall. Ruinen, zerstörte Häuser und Fabriken, und Kranke, überwiegend Krebspatienten, die in langen Reihen in einer Halle auf Hilfe und die Erlaubnis hoffen, ausreisen zu dürfen, um medizinisch behandelt zu werden. Wir kommen, um ihnen Linderung zu bringen. Das Recht auf Gesundheit ist ein Menschenrecht. Wie schwierig die Lage im Gesundheitsbereich ist, musste ich selbst feststellen. Ich war gerade dabei, mittels Endoskop einen chirurgischen Eingriff durchzuführen, als plötzlich der Bildschirm schwarz wurde. Wie sollte ich feststellen, wie weit ich bereits geschnitten hatte? Ich starrte einige Minuten, die mir allerdings wie Stunden vorkamen, auf den schwarzen Bildschirm und hoffte nur, dem Patienten kein unnötiges Leid zuzufügen. Total veraltete medizinische Geräte sind eine Gefahr für jeden Arzt und jeden Patienten“, berichtet Prof. Iyad Khamisa, Gastroenterologe im Rambam Hospital, von einer Operation, die er im Shifa Hospital, in Gaza, im Februar 2019 durchführte.

PHR-I: 1988 erste Menschenrechtsorganisation in Israel
Vor 31 Jahren, am 17. März 1988 gegründet, ist Physicians for Human Rights – Israel (PHR-I) mittlerweile zur bedeutendsten israelischen Menschrechtsorganisation geworden. PHR-I ist aber die einzige Menschenrechtsorganisation, die sich auch für das Recht auf Gesundheit einsetzt. Überwältigt von der extrem schlechten medizinischen Versorgung im Westjordanland anlässlich eines Besuchs und Gesprächen mit dem dortigen medizinischem Personal, beschlossen israelische Ärzte und Ärztinnen vor 31 Jahren, sich für eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Westjordanland und in Gaza einzusetzen. Allen voran die Psychiaterin Dr. Ruchama Marton, Gründerin und Präsidentin der PHR-Israel.

Die Mobile Klinik der PHR-I
Mehr als 3.000 engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zählt die Mobile Klinik heute, die einmal pro Woche in palästinensische Städte und Dörfer fährt und medizinische Hilfe und dringend notwendige Medikamente bringt. Über 650 israelische Freiwillige - AllgemeinmedizinerInnen, Fachärzte und Fachärztinnen, Medizinstudenten beiderlei Geschlechts, ÜbersetzerInnen und anderes Fachpersonal sowie zahlreiche Hilfskräfte - stellen sich jedes Jahr für Einsatzfahrten zur Verfügung. Neben dem persönlichen Arbeitseinsatz bringt das Team der Mobilen Klinik auch lebensrettende Medikamente und medizinische Ausrüstung im Wert von mehreren hundert Dollar. Mit ihrer Arbeit erklären sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen solidarisch mit der palästinensischen Bevölkerung, die unter den aktuellen Bedingungen leidet. Ihr Engagement soll sowohl die israelische Öffentlichkeit als auch die internationale Gemeinschaft für die schwiereigen Lebensbedingungen der Menschen in den besetzen Gebieten sensibilisieren. Für ihren beispiellosen Einsatz für den Frieden wurde der Organisation im Jahr 2010 der Alternative Friedens-Nobelpreis verliehen.

Unser Beitrag
Zusätzlich zu den medizinischen Behandlungen bietet das Team der Mobilen Klinik auch Seminare und Schulungen für das palästinensische Personal an, dem die Ausreise zu fortbildenden Veranstaltungen verwehrt wird. Die Kosten für einen Einsatz liegen bei rund 7.000,- Euro. Jeder Beitrag ist willkommen, da nur ein geringer Teil der Gesamtkosten durch sichere Zuwendungen abgedeckt ist.

Partner:
Physicians for Human Rights – Israel (Projektträger)
Dr. Hassan Matani (Projektleiter)

Projekt 1688, Stand Februar 2019 - Beschreibung (pdf)

Projektspende
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