Neue Kraft schöpfen

Förderung von Kindern mit Behinderung

WO: Uganda
WAS: Gesundheit 
Projekt: 3290
Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen führen in Uganda ein schweres Leben. Sie gelten als verflucht oder bestraft für Fehler in einem früheren Leben. Aus Angst und Scham werden die Kinder häufig versteckt und sich selbst überlassen. Anlaufstellen zur Unterstützung der Betroffenen und Therapiemöglichkeiten sind kaum vorhanden.
Ein mobiles Betreuungsteam soll ihre Situation im Bezirk Kabarole wesentlich verbessern:
Die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen werden regelmäßig von geschultem Personal zu Hause besucht und individuell medizinisch und therapeutisch betreut. Zudem wird viel Wert auf Information und Aufklärung gelegt, damit Vorurteile abgebaut werden.
Wo
Uganda
Wann
Projektstart:
Wieviel
Super-Mikro:  3060 Euro
für Hilfsmittel, Medikamente und Nahrung für 30 Kinder für 1 Jahr
Gesamtprojekt 6.120,- Euro - in 2 Teilprojekten zu je 3.060,- Euro

Behinderung als Fluch

„Behinderungen sind in Uganda noch immer mit vielen Mythen belegt, sie werden als Fluch oder als Bestrafung für Fehler in einem früheren Leben wahrgenommen. Kommt ein Kind mit einer Behinderung auf die Welt, verstecken es häufig die Eltern aus Angst und Scham. Die Kinder werden extrem vernachlässigt, was sich wiederum negativ auf ihre Entwicklung auswirkt”,

berichtet Thomas Fuchs, der Leiter unserer Partner-Organisation Perspektive für Kinder. Gemeinsam mit der lokalen Hilfsorganisation YAWE Foundation setzt sie sich für Menschen mit Behinderungen sowie für von HIV und Aids betroffene Kinder und Jugendliche im Bezirk Kabarole im Westen Ugandas ein.

Ausgegrenzt und isoliert

Von der restlichen Gesellschaft ausgegrenzt und isoliert, haben Mädchen und Buben mit körperlichen oder geistigen Behinderungen ein schweres Leben im ostafrikanischen Land Uganda. Da es in den Familien an Wissen und den nötigen finanziellen Ressourcen mangelt, werden die Kinder meist sich selbst überlassen. Auch wenn die geistigen Fähigkeiten vorhanden wären, besucht kaum ein Kind die Schule. Zudem fehlt es an Anlaufstellen für die betroffenen Familien und an Therapiemöglichkeiten für die Kinder. Entsprechend groß ist der Bedarf an Unterstützung.

Umfassende Betreuung und Förderung

Zurzeit unterstützt Perspektive für Kinder gemeinsam mit der YAWE Foundation rund 50 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen sowohl medizinisch als auch therapeutisch. Die Mädchen und Buben werden je nach Bedarf etwa ein- bis zweimal pro Woche von einer Krankenschwester, einem Gesundheitshelfer oder einem Sozialarbeiter zu Hause besucht und individuell betreut. Dabei wird von Anfang an sehr viel Wert auf die Einbeziehung der jeweiligen Bezugspersonen gelegt.
Wird ein neues Kind in das Programm aufgenommen, steht zuerst die Verbesserung des gesundheitlichen Allgemeinzustands im Zentrum. Manchmal genügen bereits ganz einfache Maßnahmen, wie zum Beispiel die Bereitstellung eines Moskitonetzes, einer Matratze oder ausreichend Nahrung. Oft leiden die Kinder aber auch an Liegegeschwüren, chronisch entzündeten Druckstellen oder anderen Erkrankungen, die medizinisch behandelt werden müssen.
Ist der Gesundheitszustand stabil, geht es darum, die Kinder individuell in ihrer Selbstständigkeit zu fördern. Bei den Hausbesuchen werden Bewegungsübungen gemacht, Besuche bei PhysiotherapeutInnen oder OrthopädInnen arrangiert, Schienen, Gehhilfen oder Rollstühle organisiert. Um die Bezugspersonen zu unterstützen, werden zudem regelmäßige Treffen für die Angehörigen angeboten.

„Als wir den dreijährigen Raphael bei seiner Großmutter entdeckten, war er stark vernachlässigt und konnte weder alleine sitzen, stehen oder gehen. Nach jahrelanger Physiotherapie, viel Zuwendung und einer Sehnenoperation kann er sich heute ohne Hilfsmittel fortbewegen. Raphael ist  mittlerweile zehn Jahr alt und besucht voller Stolz die 3. Volksschulklasse”,

freut sich Gilbert Muhumuza, der Leiter des Betreuungsprogramms.

Unser Beitrag

Mit 17,- Euro im Monat können Medikamente, Nahrung und diverse Hilfsmittel für ein Kind mit Behinderung finanziert werden. Für die Versorgung von 15 Kindern für ein Jahr sind 3.060,- Euro nötig. Damit haben die Mädchen und Buben eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben

Partner

Perspektive für Kinder (Projektträger)
YAWE Foundation (lokale Durchführung)
Thomas Fuchs (Projektleiter)

Download Projektbeschreibung 3290 - zum Ausdrucken (pdf)

Projektspende
Wo: - Was: - Projekt:

Förderbeitrag zur Unterstützung des Entwicklungshilfeklubs

Alle Projektspenden leiten wir zu 100% in das jeweilige Projekt weiter. Um dies tun zu können, bitten wir um Ihren Förderbeitrag, der die Arbeit des Entwicklungshilfeklubs ermöglicht. Ihr Förderbeitrag ist steuerlich absetzbar.

Alternativ können Sie dieses Projekt auch mit unseren Weihnachtsbillets unterstützen.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 10,- Euro erhält eine Familie ein Hygienepaket für einen Monat, das an die lokalen Bedürfnisse angepasst ist.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 20,- Euro erhalten 2 Familien ein Hygienepaket für einen Monat, das an die lokalen Bedürfnisse angepasst ist.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 30,- Euro erhalten 3 Familien ein Hygienepaket für einen Monat, das an die lokalen Bedürfnisse angepasst ist.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 50,- Euro erhalten 5 Familien ein Hygienepaket für einen Monat, das an die lokalen Bedürfnisse angepasst ist.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 100,- Euro erhalten 10 Familien ein Hygienepaket für einen Monat, das an die lokalen Bedürfnisse angepasst ist.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet erhalten... Familien ein Hygienepaket für einen Monat, das an die lokalen Bedürfnisse angepasst ist. (Hier können Sie den Betrag frei wählen.)

Wir möchten darauf hinweisen, dass bei allen Zahlungssystemen außer EPS bei uns Spesen anfallen. Wenn Sie uns helfen wollen Kosten zu sparen und es für Sie möglich ist, bitten wir um Ihre online-Spendenzahlung per EPS

Geschenkinfo

Sie erhalten in den nächsten Tagen eine E-Mail mit einer Geschenks-Urkunde als PDF-Datei.

Spendenabsetzbarkeit

Wenn Sie Ihre Spende von der Steuer absetzen möchten, geben Sie bitte Ihre Adresse an, damit wir Ihre Spende eindeutig zuordnen können.

Ab 2017 sind wir vom Gesetzgeber her verpflichtet, den Gesamtbetrag Ihrer Spenden, Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihr Geburtsdatum dem Finanzamt zu übermitteln. Bitte tragen Sie Ihre Daten in die entsprechenden Felder ein:

Top
Mein Spendenkorb

Wenn Sie mehrere Projekte unterstützen möchten, können Sie diese hier sammeln.
Zur Projektsuche.