Quellen des Lebens

Sauberes Wasser für Familien in der Sahelzone

WO: Niger
WAS: Gesundheit Wasser 
Projekt: 359

Zunehmender Wassermangel und seine fatalen Folgen prägen das Leben vieler Familien in den Trockengebieten im westafrikanischen Niger. Frauen und Mädchen sind oft stundenlang unterwegs, um Wasser aus den wenigen noch verbleibenden Brunnen und Wasserstellen zu holen. Doch diese sind oft mit Keimen belastet und infolge sterben insbesondere viele Kinder an Krankheiten, welche durch verunreinigtes Trinkwasser ausgelöst werden.

Durch die Errichtung eines solarbetriebenen Wasserversorgungssystems sowie Bau und Instandsetzung von sechs Brunnen erhalten die Familien in zwei ländlichen Gemeinden Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Wo
Niger | Region Zinder, Gemeinden Ollelewa und Tarka
Wann
Projektstart: Juli 2021
Wieviel
Mikro:  264 Euro

Anteilige Kosten für den Bau von Brunnen und Begleitmaßnahmen für eine Familie

Anteilstein: 33 Euro

für ein Familienmitglied

Kostbares Wasser

„Acht von hundert Kindern sterben, bevor sie fünf Jahre alt sind. Die meisten von ihnen an Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser hervorgerufen werden. Das ist nicht verwunderlich, denn im Niger hat nur jede zweite Person Zugang zu sauberem Wasser“,

berichtet Kassouma Kaka Elhadj Adam, der Projektverantwortliche der nigrischen Organisation Demi-E.
Der westafrikanische Binnenstaat Niger gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Etwa die Hälfte der 24 Millionen EinwohnerInnen lebt unter der Armutsgrenze. Der Norden des Landes liegt in der Wüste Sahara, welche in die halbtrockene Sahelzone übergeht. Trotz der schwierigen klimatischen Bedingungen leben die meisten Familien von Viehzucht und, sofern möglich, den spärlichen Erträgen der Subsistenzlandwirtschaft.
Wassermangel und seine fatalen Folgen prägen das Leben vieler Familien. Da es nicht genügend Brunnen und Wasserstellen gibt oder diese bereits ausgetrocknet sind, müssen Frauen und Mädchen, die traditionellerweise für das Wasserholen zuständig sind, oft täglich mehrere Kilometer gehen, bis sie die nächste Wasserquelle erreichen. Das kostet die Frauen und Mädchen wertvolle Zeit und ist manchmal sogar gefährlich.

Brunnen für eine bessere Zukunft

Unsere Partner-Organisation Oxfam ist seit 1992 im Niger tätig. Gemeinsam mit der lokalen Nichtregierungsorganisation Demi-E soll nun für 4.600 Personen in den beiden ländlichen Gemeinden Ollelewa und Tarka der Zugang zu sauberem Wasser gesichert werden. Herzstück des Projekts ist die Errichtung eines mit Solarenergie betriebenen Wasserversorgungssystems, das auch während der Trockenzeit ausreichend Wasser liefert. Eine solarbetriebene Pumpe holt Wasser aus eine Tiefbrunnen, das zu vier öffentlichen Wasserzapfstellen sowie einem Wasserreservoir für die Bewässerung einiger Gemüsefelder geleitet wird. Bei der Frage, wo die Wasserzapfstellen errichtet werden sollen, werden Frauen und Mädchen miteinbezogen, damit das Wasserholen möglichst zeitsparend und sicher für sie wird.
Darüber hinaus sollen an vier weiteren Standorten neue Brunnen mit jeweils einer Handpumpe errichtet sowie ein bereits bestehender Brunnen wieder instand gesetzt werden. Nach ihrer Fertigstellung werden die Brunnen an die Gemeinden übergeben, welche in Zukunft auch für die Instandhaltung zuständig sind. Für jeden Brunnen gibt es zudem ein Wasserkomitee, bestehend aus sechs DorfbewohnerInnen, das die Nutzung der Brunnen organisiert.

Wasser sichert Überleben

Um eine gerechte Verteilung der kostbaren Ressource Wasser sicherzustellen, sind lokale Behörden und lokale Autoritäten von Beginn an in den Planungsprozess involviert. Zudem werden die Familien über die Möglichkeiten gemeinschaftlicher, sparsamer Nutzung von Wasser für ihre Felder und Tiere informiert.

Ein gerade abgeschlossenes Wasserprojekt zeigt, welche weitreichenden Auswirkungen genügend Wasser auf die Gesundheit, den Bildungsstand und die Ernährungssituation der Familien hat: Krankheiten gehen stark zurück und Babys haben deutlich bessere Überlebenschancen. Mädchen verbringen mehr Zeit in der Schule anstatt Wasser zu holen. Felder können ausreichend bewässert und Ernteerträge dadurch gesteigert werden.
Dorfbewohnerin Diama Boulhassane bringt es so auf den Punkt: „Der neue Brunnen ist ein Segen. Er sichert uns allen das Überleben.“

Partner

Oxfam (Partner-Organisation des Klubs)
Développement pour un Mieux Etre (Demi-E) (Durchführung im Einsatzgebiet)
Projektleitung: Kassouma Kaka Elhadj Adam

Weiteres Material

 

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