Schwere Zeiten überleben

Nothilfe und Ernährungssicherung für kleinbäuerliche Familien

WO: Brasilien
WAS: Ernährung Gesundheit Landwirtschaft 
Projekt: 348

Krise mit tödlichen Auswirkungen

„Die Landbevölkerung, die vom Verkauf ihrer Produkte in den Städten lebt, hat ihr einziges Einkommen verloren. Die Menschen können keine Lebensmittel mehr kaufen und kein Saatgut. Wenn wir jetzt nicht schnell handeln, droht eine Hungersnot“.
So die alarmierende Einschätzung des Projektleiters der Bischöflichen Kommission für Landpastoral (CPT), die sich bemüht, die Armut in den ländlichen Gebieten Brasiliens zu bekämpfen. Im Bundesstaat Goiás sind bereits zwei Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen.

Im Stich gelassen und vergessen

Der Großteil der sieben Millionen EinwohnerInnen des Bundesstaates im mittleren Westen des Landes bezieht sein Einkommen aus der Landwirtschaft. Jedoch werden fast ausschließlich Monokulturen angebaut und deren Erzeugnisse exportiert. Mit der Corona-Pandemie kam es daher zu Versorgungsengpässen und Nahrungsmittelknappheit. Staatliche Hilfe erreicht die Familien hier so gut wie nicht, sie fühlen sich im Stich gelassen und vergessen.

Wo
Brasilien | 14 ländliche Gemeinden im Bundesstaat Goiás
Wann
Projektstart: August 2020
Wieviel
Mikro:  235 Euro

Nothilfe und Ernährungssicherung für 6 Monate für fünf Familien

Anteilstein: 47 Euro

Nothilfe und Ernährungssicherung für 6 Monate für eine Familie

Schnelle Hilfe und langfristiger Schutz

Kaum ein anderes Land ist derzeit von der Pandemie so schlimm betroffen wie Brasilien. Die Ärmsten sterben hier nicht nur am Virus, sondern auch an seinen Auswirkungen. Um diese für besonders unter der Krise leidende Gemeinden im Bundesstaat Goiás abzufedern und die Ernährungssicherheit zu verbessern, hat CPT ein Nothilfeprogramm gestartet.
Das Programm beinhaltet Sofortmaßnahmen wie Lebensmittelversorgung für akut von Hunger bedrohte Familien sowie die Verteilung von Hygienematerial, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Darüber hinaus werden längerfristige Maßnahmen zur Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft gesetzt, damit die Familien in Zukunft besser gegen Nahrungsmittelknappheit geschützt sind.

Der Leiter des Projekts erklärt:

„Neben den Soforthilfemaßnahmen geht es langfristig darum, dass die Familien wieder genug Nahrungsmittel für ihren eigenen Bedarf anbauen können. In einigen Gemeinden haben sie wieder mit dem Anbau von Reis, Mais, Gemüse und Obst in traditioneller Gemeinschaftsarbeit begonnen. Jetzt möchten wir möglichst vielen weiteren Familien dabei helfen, dass auch ihre Arbeit Früchte trägt“, erzählt Saulo Ferreira Reis.

Unser Beitrag

Gemeinsam mit unserer bewährten Partner-Organisation Entraide et Fraternité und CPT möchten wir dazu beitragen, dass 2.000 von der Krise besonders schwer betroffene Kleinbauernfamilien diese schwere Zeit überleben und langfristig ihre Ernährung sichern können.
So werden die Familien in der Krise unterstützt:
• Nahrungsmittelpakete für Familien, die unmittelbar von Hunger bedroht sind.
• Schutzmasken und Desinfektionsmittel sowie Informationskampagnen zum Schutz gegen Corona.
• Saatgut (Reis, Bohnen, Mais, Gemüse) und Dünger für die Gemeinden sowie Unterstützung beim Anlegen gemeinschaftlicher Anbauflächen.
• Anlegen von Saatgutbanken zur Produktion von eigenem Saatgut.
• Unterstützung bei der Vermarktung von Ernteüberschüssen, um langfristig das Einkommen der Familien zu verbessern.

Zur Unterstützung für 6 Monate werden benötigt:
47,– Euro für eine Familie
235,– Euro für fünf Familien

Jeder Beitrag hilft – Danke für Ihre Unterstützung!

Partner

Entraide et Fraternité (Partner-Organisation des Klubs) sowie die Bischöfliche Kommission für Landpastoral (CPT)
Saulo Ferreira Reis (Projektleiter)

Projekt 348 - Beschreibung (pdf)
Projekt 348 - Fotoserie (pdf)

Projektspende
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Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 10,- Euro wird einem Flüchtling die Möglichkeit gegeben, zur Ernährung der Familie beizutragen.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 20,- Euro wird zwei Flüchtlingen die Möglichkeit gegeben, zur Ernährung der Familie beizutragen.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 30,- Euro wird drei Flüchtlingen die Möglichkeit gegeben, zur Ernährung der Familie beizutragen.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 50,- Euro wird einer Familie die Möglichkeit gegeben, ihre Ernährung selbst zu sichern.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet um 100,- Euro wird zwei Familien die Möglichkeit gegeben, ihre Ernährung selbst zu sichern.

Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet wird ... Flüchtlingen die Möglichkeit gegeben, zur Ernährung der Familie beizutragen. (Hier können Sie den Betrag frei wählen.)

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