Waisenkinder ernähren

Bau eines Hühner- und eines Kuhstalls

WO: Indien
WAS: Ernährung Gesundheit Viehzucht 
Projekt: 3221

30 Kinder aus von HIV/Aids betroffenen Familien leben im Waisenhaus Dayspring Home im kleinen Dorf Chittor. Die Erträge der kleinen biologischen Landwirtschaft reichen aber kaum aus, um die Kinder gesund zu ernähren und ihr Immunsystem zu stärken.
Die desolaten Tierställe bieten kaum Schutz vor Regen, Schlangen und Dieben. Auch die Kinder sind gefährdet.

Um das nachhaltig zu ändern, sollen die Ställe, in denen die Hühner, Kühe, Ziegen und Truthähne untergebracht sind, neu errichtet werden.
Mit biologischer Milch und Eiern können die Kinder gesund ernährt werden. Der Überschuss kann verkauft werden und sichert die Existenz des Waisenhauses.

Wo
Indien | Dorf Chittor Village, Distrikt Virudhunagar, Staat Tamil Nadu
Wann
Projektstart: Februar 2020
Wieviel
Super-Mikro:  6490 Euro

für den Bau von zwei Ställen und die Aufbereitung und Umzäunung des Areals
Kosten je Waisenkind: 216,- Euro

Schwierige Ernährung der Waisenkinder

„Im Waisenhaus Dayspring Home leben jetzt 30 Kinder, gerade hat uns die Regierung vier weitere anvertraut. Die Kinder stammen aus von HIV/Aids betroffenen Familien. Etwa die Hälfte der Kinder ist selbst HIV-positiv, die andere Hälfte zum Glück nicht. Aber ob positiv oder nicht, sie alle brauchen gesunde und ausreichende Nahrung. Aber die Ausgaben dafür sind leider hoch und wir wissen manchmal kaum noch, wie wir sie aufbringen können”,

erzählte uns Mercy Annapoorni, die Leiterin unseres Projektpartners Blossom Trust bei ihrem Besuch im Entwicklungshilfeklub im November 2019.

Ställe kaputt, Gelände unsicher

Das Gelände des Waisenhauses umfasst ein 2,4 ha großes Grundstück, das schon seit einiger Zeit für  landwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. Es wird Gemüse biologisch angebaut, Obstbäume stehen hier. Mit der Ernte werden die Kinder ernährt, ein kleiner Überschuss wird auf dem Markt verkauft.
Seit einiger Zeit wird auch Tierzucht betrieben. Momentan gibt es zwei Kühe mit einem Kälbchen, sechs Ziegen, einige Dutzend Hühner und sechs Truthähne. Aber die fünf Ställe, in denen die Tiere untergebracht sind, sind vollkommen desolat und brechen bald in sich zusammen. Die Grundstruktur aus Stein und Holz ist kaputt, der Erdboden ist in der Regenzeit nass, das Drahtgeflecht der Wände ist löchrig.
Ein besonderes Problem sind die Dächer aus Palmblättern und Plastikplanen. Diese sind nicht nur kaputt, sondern es nisten sich dort sogar Schlangen ein. Vor kurzem stießen die Kinder, die für das Füttern der Hühner zuständig sind, auf eine fast zwei Meter lange Kobra. Zum Glück hatte sich das Tier an den Hühnereiern bereits so satt gefressen, dass es nicht angriff und unschädlich gemacht werden konnte. Aber so ein Glück haben die Kinder vielleicht nicht jedes Mal.

Neuerrichtung und -gestaltung

Nun soll das gesamte Areal, das 61 x 29 Meter misst, neu gestaltet werden. Der Boden wird nivelliert und mit einer Kiesschicht bedeckt, auf die eine Schicht aus Lehm und Kuhdung aufgetragen wird, die fast betonartig aushärtet. Das ganze Areal wird mit einem engmaschigen Zaun umgeben und gesichert.
Die 7,5 x 5 Meter großen Ställe werden als Stahlkonstruktion errichtet, die Böden werden betoniert und bleiben somit auch in der Regenzeit trocken. Die Dächer werden mit Wellblech gedeckt. Wind und Wetter können diesen Ställen nichts mehr anhaben. Die Wände bestehen aus einem Meter hohen Mauern, über denen sich ein engmaschiges Drahtnetz bis zum Dach erstreckt, das keine Schlange überwinden kann. Jeder Stall erhält einen Wasseranschluss zum Tränken der Tiere.
Dringend ist die Errichtung von zumindest zwei Ställen, damit Kinder und Tiere sicher sind. In dem einen können alle Hühner sicher untergebracht werden, im anderen die Kühe zusammen mit den Truthähnen. Die Errichtung der drei anderen Ställe zum Ausbau der Hühnerzucht kann dann in den nächsten Jahren erfolgen.

Unser Beitrag

Wir haben Projektleiterin Mercy Annapoorni zugesagt, die Mittel für die Aufbereitung des Areals und den Bau der zwei Ställe beizutragen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 6.490,- Euro.
Mit biologischer Milch und Eiern können die Kinder gesund ernährt und ihr Immunsystem gestärkt werden. Der zu erwartende Überschuss an Milch und Eiern wird auf dem Markt verkauft und sichert die Existenz des Waisenhauses.

Partner

Blossom Trust (Projektträger)
Mercy Annapoorni (Projektleiterin)

Projekt 3221 - Beschreibung (pdf)

 

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