Wasserspeicher

Instandsetzung des We Gedara Wewa

WO: Sri Lanka
WAS: Ernährung Wasser 
Projekt: 3150

In den Trockengebieten Sri Lankas haben Wewas, Regenwasserreservoirs zur Bewässerung der Felder,  eine jahrhundertelange Tradition. Viele davon sind jedoch völlig verschlammt und damit unbrauchbar geworden. Mit nur einer Reisernte zur Monsunzeit ist die Erntemenge zu gering für die Bauernfamilien. Die Menschen hungern und müssen abwandern.
Die Instandsetzung des We Gedara Wewa im Distrikt Kurunegala soll für die Wasserversorgung der Reisfelder von 25 Familien während des ganzen Jahres sorgen. In der Regenzeit wird das Wasser gespeichert, um damit auch während der Trockenzeit die Felder bewässern zu können. Eine zweite Reisernte wird möglich, und die Menschen haben wieder genug Nahrung zum Überleben.

Wo
Sri Lanka | We Gedara, Distrikt Kurunegala
Wann
Projektstart: Juni 2018
Wieviel
Super-Mikro:  4360 Euro

für Aushubarbeiten, die Erneuerung des 200 Meter langen Dammes und eine neue Schleuse mit Überlauf
 

Jahrhundertealtes Wissen verloren
„Wasserreservoirs haben eine jahrhundertealte Tradition in Sri Lanka. Das während der Regenzeit gesammelte Wasser diente zur Bewässerung während der Trockenzeit. Aber die meisten dieser traditionellen Wasserreservoirs, die sogenannten Wewas, erfüllen ihre Funktion schon lange nicht mehr. Das Wissen um ihre Bedeutung ging langsam verloren und notwendige Instandhaltungsarbeiten wurden vernachlässigt. Viele Wewas sind völlig verschlammt und von Pflanzen überwuchert”, erklärt Gallege Punyawardana, der Projektleiter unseres Projektpartners Swarna Hansa Foundation.

Eine Ernte reicht nicht aus
Die nördliche Region des Landes wird vom Südwest-Monsun nicht erreicht, deshalb gibt es hier eine lange Trockenperiode ohne Ernteerträge. Die fruchtbaren Anbauflächen können nur von Oktober bis Jänner während des Nordost-Monsuns bewässert werden. Diese Ernte reicht nicht aus und viele Familien verlassen ihre Dörfer.

Kein Dorf ohne Wewa

Gallege Punywardana wird nicht müde uns zu versichern: „Kein Dorf ohne Wewa!“ Seiner Erfahrung nach kann ein Dorf nur mit einem Wewa auf Dauer existieren. Künstliche Bewässerung ist notwendig, um eine Veränderung für die Menschen zu bewirken. Die revitalisierten Wewas haben die Funktion, während der Regenzeit des Nordost-Monsuns das Wasser aufzufangen. Durch eine Schleuse wird in der Trockenzeit das Wasser über Gräben auf die Reisfelder geleitet. Das We Gedara Wewa ist eines der ca. 50.000 Wasserreservoirs in Sri Lanka. In seiner Umgebung kann derzeit nur ein kleines Gebiet landwirtschaftlich genutzt werden, denn das desolate Wewa kann kein Wasser mehr speichern. Der Damm war mit der Zeit durch Unwetter weggeschwemmt worden, er ist kaum mehr zu sehen.

We Gedara Wewa
Bei der Wiederherstellung wird der angesammelte Schlamm ausgebaggert und der Damm komplett neu aufgeschüttet werden. Ein neues Schleusentor mit einem Überlauf wird errichtet, damit das Wasser ablaufen kann und der Damm nicht zerstört wird, wenn es im Übermaß regnet. Das so instandgesetzte Wewa wird genügend Wasser speichern, um die Reisfelder zwei Mal im Jahr bewässern zu können. 25 Familien werden dann genug Nahrung produzieren können, um satt zu werden und auch ein kleines Einkommen zu erwirtschaften. Gallege Punyawardana berichtet:
„Einige junge Familien zogen in den letzten Jahren aus We Gedara weg, weil sie hier keine Zukunft mehr sahen. Von den 40 Familien sind noch 25 übrig. Nur vier Männer haben Arbeit außerhalb, den anderen Familien geht es sehr schlecht. Sie hungern immer wieder und wirkten bisher apathisch und mutlos. Mit dem Wasser des neuen Wewa aber können sie die lange brachliegenden Reisfelder wieder bearbeiten und auch Gemüsegärten anlegen. Da es genug Felder rund um die hier wie Punkte in der Landschaft verstreuten Häuser gibt, glauben wir, dass die jungen Familien dann wieder zurückkehren werden.“

Unser Beitrag
Die Kosten für die Sanierung des We Gedara Wewa betragen 4.360,- Euro. Der Schlamm wird ausgebaggert, der 200 Meter lange Damm neu aufgeschüttet, ein Schleusentor und ein Überlauf werden neu errichtet.

Partner:
Swarna Hansa (Projektträger)
Gallege Punyawardana (Projektleiter)

Projekt 3150 - Beschreibung (pdf)

Projektspende
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