Wieder lachen können

Betreuung für benachteiligte Kinder

WO: Kenia
WAS: Betreuung 
Projekt: 3205

Wie viele andere Länder kämpft auch Kenia mit einer hohen HIV/Aids-Rate. Die Zahl der Aids-Waisen ist dementsprechend groß. Verwaiste Kinder kommen oft bei Verwandten oder Nachbarn unter. Diese haben jedoch meist selbst nicht genug zum Leben und sind kaum in der Lage, die Kinder ausreichend zu versorgen und zu betreuen.

Damit Kinder und Jugendliche mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine bleiben, bietet ihnen Make me Smile Kenya regelmäßige Betreuung und Beratung. Die MitarbeiterInnen schaffen ein sicheres Umfeld, in dem sich die Mädchen und Buben austauschen können, ein offenes Ohr für ihre Probleme finden und gemeinsam lernen und spielen können.

Wo
Kenia | Provinzstadt Kisumu
Wann
Projektstart: Jänner 2020
Wieviel
Super-Mikro:  2250 Euro

2.250,- Euro für 5 Grand Childrenclubs: Lebensmittel, Fahrt-, Material- und Gehaltskosten

Gesamtprojekt:

4.500,- Euro in 2 Teilprojekten zu je 2.250,- Euro

Allein gelassen

„In der Provinz Kisumu leben viele Kinder in sehr prekären Verhältnissen. Die steigende HIV-Rate ist Ursache dafür, dass immer mehr Mädchen und Buben nicht ausreichend versorgt und betreut werden. Mittlerweile hat eines von fünf Kindern unter 18 Jahren einen Elternteil oder sogar beide an die Immunschwächekrankheit verloren. Zudem gibt es immer weniger sichere, öffentliche Freiräume für die Kinder und Jugendlichen“,

berichtete Maximilian Ulrich, der Gründer unseres Projektpartners Make me Smile Kenya, bereits letztes Jahr über die problematische Situation im Westen Kenias.

Armut, Aids und Elend

In den städtischen Gebieten Kenias ist der Anteil von HIV/Aids-infizierten Menschen mit rund 16 Prozent besonders hoch, so auch in der Provinzstadt Kisumu. Verwaiste Kinder kommen bei ihren Großeltern, bei Tanten, Onkeln, älteren Geschwistern oder bei Nachbarn unter, die jedoch oft wirtschaftlich nicht in der Lage sind, die Kinder zu versorgen und zu betreuen. So bleiben die meisten Mädchen und Buben sich selbst überlassen.

Make me Smile Kenya

Mit dem Ziel, sich um diese allein gelassenen Kinder zu kümmern, wurde Make me Smile Kenya 2009 mit der Gründung des Kinderhauses Miwani ins Leben gerufen. Die in den letzten Jahren stetig gewachsene Organisation kümmert sich mittlerweile um tausende Aids-Waisen und bedürftige Kinder im Alter von vier bis zwanzig Jahren in und um Kisumu. Dabei zählen Gesundheitsversorgung, Bildung und Berufsausbildung, Aufklärung zu diversen Themen sowie psychosoziale Unterstützung zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit.

Spielen, Lernen und Lachen

Als mobile Erweiterung ihres Kinder- und Jugendbetreuungsmodells überlegte sich Make me Smile Kenya vor ein paar Jahren ein neues Konzept: die sogenannten „Grand-Childrenclubs“. Diese finden einmal pro Monat von 11 bis 17 Uhr auf dem Gelände einer der acht teilnehmenden öffentlichen Schulen statt. Die Idee dahinter ist, einen beaufsichtigten Ort für Waisen und andere bedürftige Kinder zu schaffen, an dem sie ein offenes Ohr für ihre Sorgen finden, lernen und spielen können. Die meisten der rund 400 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen nehmen zudem auch andere Unterstützungsangebote von Make me Smile Kenya in Anspruch.

„Vielfältige Aktivitäten finden innerhalb der Grand-Childrenclubs statt: Spiele, sportliche sowie kulturelle Aktivitäten, Lesekreise, Gedicht-Wettbewerbe, Aufklärung und Beratung zu Themen wie Gewalt oder HIV/Aids und vieles mehr. Zudem erhalten die Kinder und Jugendlichen ein warmes Mittagessen. Wir bieten den vernachlässigten Mädchen und Buben ein sicheres Umfeld, in dem sie sich öffnen können. So können sie ihren schwierigen Alltag für ein paar Stunden vergessen und einfach nur Kind sein“,

beschreibt Simon Peter Otieno, der lokale Projektleiter, das Konzept der Grand-Childrenclubs. Die Pforten der Grand-Childrenclubs stehen dabei allen Kindern der Gemeinde offen, damit ein vielseitiger Austausch entstehen kann.

Unser Beitrag

Seit drei Jahren unterstützt der Entwicklungshilfeklub die Organisation der Grand-Childrenclubs. Mit 4.500,- Euro können zehn weitere ermöglicht werden. Aufgeteilt auf zwei Teilprojekte zu je 2.250,- Euro können damit die Kosten des warmen Mittagessens, Fahrt- und Materialkosten sowie das Gehalt der Koordinatorin und Aufwandsentschädigungen für die HelferInnen finanziert werden.

Partner

Make me Smile Kenya (Projektträger)
Simon Peter Otieno (Projektleiter)

Projekt 3205 - Beschreibung (pdf)

Projektspende
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