Wieder träumen können

Schulgebühren für SekundarschülerInnen

WO: Uganda
WAS: Bildung 
Projekt: 3127

Können die Eltern die Gebühren der Sekundarschule nicht bezahlen, müssen die Jugendlichen die Schule abbrechen. Ohne Schulabschluss können sie jedoch keine Berufsausbildung absolvieren. Die Jugendlichen verlieren ihre Chance auf eine erfolgreiche Zukunft. So wie ihre Eltern erwartet sie ein Leben in Armut und ohne Perspektiven im Osten Ugandas.
Damit Jugendliche aus extrem armen Familien eine Sekundarschule besuchen können, soll in der Pfarre Kangole ein Schulunterstützungsprogramm aufgebaut werden. Die Pfarre übernimmt die Hälfte der Kosten des Schulbesuchs und gibt damit den Jugendlichen die Chance, ihre eigenen Träume zu verwirklichen.
 

Wo
Uganda | Region Karamoja Pfarre Kangole
Wann
Projektstart: März 2018
Wieviel
Super-Mikro:  1500 Euro

für die Hälfte der Schulgebühren für 10 Jugendliche für ein Jahr
 

Begrabene Träume
„Immer wieder sprechen mich verzweifelte Jugendliche aus der Pfarre an, deren Eltern die Schulgebühren nicht mehr bezahlen können. Ihnen droht der Schulverweis. Ohne Schulabschluss sinken jedoch ihre Chancen, später einen Berufsausbildungsplatz zu finden und studieren ist unmöglich. Viele sind dazu gezwungen, ihre Träume für die Zukunft bereits sehr früh zu begraben“, berichtet Fr. John Kennedy Onoba über die tragische Situation im Osten Ugandas.

Ohne Schulabschluss, ohne Perspektiven
Die Region Karamoja an der Grenze zum Nachbarland Kenia gehört zu den ärmsten Teilen des ostafrikanischen Landes. Rund zwei Drittel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Die BewohnerInnen betreiben hauptsächlich Viehzucht und pflanzen etwas Mais oder Sorghum an. Die spärlichen Erträge reichen jedoch kaum zum Überleben, denn die Region ist sehr trocken. Aufgrund der herrschenden Armut können sich viele Eltern die Schulgebühren ihrer Kinder nicht leisten. Viele Mädchen und Buben brechen die Schule bereits frühzeitig ab. So schließen laut einer Studie von UNICEF nur 14 Prozent aller eingeschulten Kinder in der Region Karamoja die siebenjährige Grundschule ab und nur ein Viertel von ihnen geht in eine Sekundarschule weiter. Damit liegt die Region weit unter dem nationalen Durchschnitt. Ohne Schulabschluss werden die Mädchen und Buben jedoch nie eine gut bezahlte Arbeitsstelle finden, die Armut setzt sich fort.

Eine engagierte Pfarre
Wie in vielen anderen Ländern Afrikas übernehmen auch in Uganda religiöse Gemeinschaften zahlreiche soziale Aufgaben, da ein soziales Sicherheitsnetz von Seiten des Staates fehlt. So gibt es neben einem Gesundheitszentrum auf dem Gelände der Pfarre Kangole auch ein Frauenprojekt und in Dürreperioden werden Lebensmittel verteilt. Um den Jugendlichen aus extrem armen Familien den Besuch einer Sekundarschule zu ermöglichen, möchte die Pfarre nun auch ein Schulunterstützungsprogramm einführen.

Schulunterstützungsprogramm
Eltern, die nicht in der Lage sind, die Schulgebühren ihrer Kinder zu bezahlen, können bei der Pfarre um eine Unterstützung in der Höhe der Hälfte der Kosten ansuchen. Insgesamt kostet der Besuch einer Sekundarschule rund 300,- Euro pro Jahr. Für viele Eltern ist das ein kleines Vermögen. Ein sogenanntes Bildungskomitee, bestehend aus Mitgliedern der Gemeinde, wählt gemeinsam mit Fr. John Kennedy Onoba die bedürftigsten SchülerInnen aus. In der Regel besuchen die Jugendlichen eine von vier öffentlichen Internatsschulen in der Region. Diese setzen sich aus vier Jahren Mittelschule sowie zwei Jahren Oberschule zusammen. Mit einem positiven Abschluss der Oberschule finden die Jugendlichen leichter einen Berufsausbildungsplatz oder sie können studieren. Jene aus der Pfarre, die diesen Weg bereits erfolgreich geschafft haben, arbeiten nun bei staatlichen Behörden, sind LehrerInnen oder KrankenpflegerInnen. Sie haben ein sicheres Einkommen und können ihre Familien ernähren.

Unser Beitrag
Der Entwicklungshilfeklub wurde gebeten, zehn Jugendliche auf ihrem Weg zu einem positiven Sekundarschulabschluss zu begleiten. Mit 150,- Euro pro Person kann die Hälfte der Schulgebühren sowie die Unterbringung in einem Internat mit drei Mahlzeiten pro Tag für ein Jahr lang finanziert werden.

Partner:
Comboni Missionare Uganda (Projektträger)
Fr. John Kennedy Onoba (Projektleiter)

Projekt 3127  - Beschreibung (PDF)

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