| Projekt: | 301 |
| Wo: | Ghana |
| Was: | Bildung Einkommen Kinder + Jugendliche |
Wieder Hoffnung schöpfen
Berufsausbildung für Mädchen

Auf den Straßen der Großstadt Kumasi im Süden von Ghana leben tausende Kinder, vor allem Mädchen. Hunger und Ausweglosigkeit in ihren Heimatdörfern und die Gefahr einer Zwangsheirat treiben sie in die Stadt – voller Hoffnung dort ein besseres Leben zu finden. Doch in der Stadt angekommen beginnt der Überlebenskampf von Neuem.
Eine Berufsausbildung schafft den Ausweg: Im geschützten Umfeld können Kinder und Jugendliche lernen, sich entfalten und endlich aufblühen. Mit gestärktem Selbstbewusstsein blicken sie positiv in ihre Zukunft. Tragen wir gemeinsam dazu bei, dass Mädchen WIEDER HOFFNUNG SCHÖPFEN und sich ein Leben fern der Straße aufbauen können.
- Wo
- Ghana | Großstadt Kumasi
- Wann
- Projektstart: Jänner 2016 (langfristiges Projekt)
- Wieviel
- 240 Euro
Unterkunft, Berufsausbildung und Rechtsaufklärung für Mädchen:
für zwei Jahre
30 EuroUnterkunft, Berufsausbildung und Rechtsaufklärung für Mädchen:
für drei Monate
Leben auf der Straße
„Viele der auf der Straße lebenden und arbeitenden Kinder, insbesondere Mädchen, sind großen Gefahren ausgesetzt. Sie sind vor Armut, Gewalt oder Frühverheiratung aus ihren Dörfen geflohen und sehen sich, in der Stadt angekommen, mit ebenso großen Problemen konfrontiert. Kinder müssen so schnell wie möglich weg von der Straße – wir unterstützen und begleiten sie auf diesem Weg“, berichtet Projektleiterin Olivia Umoh.
Kumasi, zweitgrößte Stadt des westafrikanischen Landes Ghana, ist Anlaufstelle für viele Mädchen und Buben, die all ihre Hoffnung in das Leben in der Stadt setzen. Tausende Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 18 Jahren leben dort auf der Straße, viele von ihnen sind Mädchen. Die Armut auf dem Land, insbesondere im Norden Ghanas, lässt Familien zerbrechen und führt dazu, dass immer jüngere Kinder auf eigene Faust in die Städte ziehen. Zudem werden viele der Mädchen und Buben bereits in zweiter Generation auf der Straße geboren. Immer wieder werden auch Kinder von ihren verzweifelten Eltern zu fast unbekannten Verwandten in die Stadt geschickt, um dort zu arbeiten und Geld für das Überleben der Familie zu verdienen. In die Schule geht keines der auf der Straße lebenden Kinder.
Wieder Halt finden
Unsere Partner-Organisation Misereor arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit der lokalen Organisation Daughters of Charity of St. Vincent de Paul Street Children Project zusammen. Das gemeinsame Ziel: Kinder und Jugendliche, insbesondere Mädchen, von der Straße zu holen und ihnen dabei zu helfen, Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Gleichzeitig wird auf Prävention gesetzt: In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Regierung werden Aufklärungskampagnen zu Kinderrechten durchgeführt und Gemeinden über Gefahren wie Frühverheiratung und Kinderarbeit informiert.
Die Daughters of Charity sind täglich auf Kumasis Straßen und Plätzen unterwegs, wo die Kinder und Jugendlichen leben und arbeiten. Sie beraten die Straßenkinder und stehen ihnen helfend zur Seite. Für ältere Mädchen besteht die Möglichkeit, im Ausbildungszentrum der Daughters of Charity eine zweijährige Schneiderei- oder Friseurausbildung zu absolvieren. Da die meisten der Mädchen zudem nie Lesen und Schreiben gelernt haben, wird dies in einem Grundkurs nach geholt. Während der gesamten Ausbildungszeit werden die Mädchen im Zentrum untergebracht. Das angeeignete Wissen bildet die Basis, um sich später selbständig machen und einen kleinen Laden eröffnen zu können oder um als Näherin oder Friseurin Arbeit zu finden.
Mädchen und junge Frauen stärken
Neben wichtigen Bildungsmaßnahmen für benachteiligte Mädchen und jungen Frauen, setzt das Projekt direkt an den Ursachen des Problems an: In den Herkunftsgemeinden der Kinder, im Norden des Landes, werden gezielte Aufklärungskampagnen zur Stärkung der Kinderrechte durchgeführt. So werden Kinder besser geschützt und ihre Rechte, zum Beispiel auf Bildung, gesichert. Dadurch soll nicht nur das Leid auf den Straßen Kumasis gelindert, sondern verhindert werden, dass die Kinder überhaupt ihr Zuhause verlassen müssen.
Unser Beitrag
Gemeinsam können wir dazu beitragen, ehemaligen Straßenkindern, insbesondere Mädchen und jungen Frauen, ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben abseits der Straße zu ermöglichen und gleichzeitig Kinderrechte nachhaltig zu stärken.
Partner
Partner-Organisation des Klubs: Misereor
Durchführung im Einsatzgebiet: Daughters of Charity of St. Vincent de Paul, Street Children Project
Projektkoordinierung: Olivia Umoh
Download Projektbeschreibung 301 - zum Ausdrucken (pdf)
Download Fotoserie Projekt 301 (pdf)
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Wieder Hoffnung schöpfen
Projekt 301 | Bildung Einkommen Kinder + Jugendliche
Berufsausbildung für Mädchen
Ghana | Großstadt Kumasi
240 EuroUnterkunft, Berufsausbildung und Rechtsaufklärung für Mädchen:
für zwei Jahre
30 EuroUnterkunft, Berufsausbildung und Rechtsaufklärung für Mädchen:
für drei Monate
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