Schule statt Arbeit

Schulbeihilfe für mittellose Kinder

WO: Honduras
WAS: Bildung 
Projekt: 3132

Im ärmsten Land Mittelamerikas ist die ländliche Bevölkerung am stärksten von Armut betroffen. Viele Familien können sich die Schulkosten für die Kinder und Jugendlichen kaum leisten. Statt in die Schule zu gehen, müssen sie oft arbeiten. Aber ohne Bildung und ohne Schulabschluss haben sie kaum eine Chance, sich eine bessere Zukunft aufzubauen.
Im ländlichen Zamorano-Tal unterstützt das Sozialzentrum Centro de Formación Padre Guillermo Arsenault mittellose Kinder mit einem Stipendium und Utensilien, damit diese in die Schule gehen können. Denn Grundschulbildung ist für sie der erste Schritt, um der Armut zu entkommen und sich durch Bildung neue Türen zu öffnen.
 

Wo
Honduras | Zamorano-Tal
Wann
Projektstart: Juni 2018
Wieviel
Super-Mikro:  2520 Euro

für 15 Schulkinder für das Jahr 2019
 

Arbeiten statt zur Schule gehen
„Die Kinder und Jugendlichen hier im Zamorano-Tal wachsen in einem Klima von Armut, Gewalt und Unsicherheit auf. Viele Familien können es sich nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Anstatt zu lernen, müssen sie Geld verdienen. Aber ohne einen Schulabschluss bleiben sie arm.“ So schildert Maria Antonia Cruz, die Direktorin des Sozialzentrums Centro de Formación Padre Guillermo Arsenault, die Lebensumstände der Kinder im Zamorano-Tal in Honduras.

Extreme Armut und Gewalt
Honduras gilt als ärmstes Land Mittelamerikas. Die BewohnerInnen des ländlichen Zamorano-Tals, 30 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tegucigalpa, leben als Kleinbäuerinnen und Kleinbauern unter der Armutsgrenze. Naturkatastrophen, politische Unruhen und Wirtschaftskrisen erschweren immer wieder die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, ebenso wie die Maras, bewaffnete Jugendbanden, die mittlerweile viele Teile des Landes kontrollieren:
„Die Jugendbanden breiten sich immer weiter aus und erpressen Abgaben von der Bevölkerung. In den letzten Monaten gab es immer mehr Raubüberfälle ganz in unserer Nähe, worüber wir sehr besorgt sind“, berichtet Maria Antonia Cruz. Besonders für junge Menschen stellen die Maras eine große Gefahr dar, denn ohne Schulbildung und Zukunftsperspektiven fällt es schwer, einen Ausweg aus der Armut zu sehen. Immer wieder schließen sich daher insbesondere junge Männer solchen Gruppen an.

Ein Ort der Hoffnung
Vor diesem Hintergrund setzt sich das kleine, aber engagierte Team des Sozialzentrums Padre Guillermo Arsenault seit vielen Jahren dafür ein, den Kindern und Jungendlichen mittelloser Familien im Zamorano-Tal zu Schulbildung zu verhelfen und ihnen so eine Perspektive zu geben. Ihre Eltern finden hier soziale Betreuung und erhalten eine kleine finanzielle Unterstützung.
„Das Zentrum ist zur ersten Anlaufstelle und zu einem Ort der Begegnung und Beratung, aber auch konkreter Hilfsmaßnahmen für die ärmsten Familien geworden. Hier finden sie Gehör, Ruhe und Unterstützung.“

Türen öffnen durch Schulbeihilfe
Damit auch die Kinder aus den ärmsten Familien Wissen erwerben und die Schule beenden können, vergibt das Sozialzentrum Stipendien, mit denen der größte Teil der Kosten getragen wird. Diese beinhalten eine monatliche finanzielle Unterstützung und Schulmaterial zu Jahresbeginn. Zusätzlich begleiten die Mitarbeiterinnen die Familien auf sehr persönliche Weise. Einmal im Monat treffen sich die Kinder und ihre Mütter im Zentrum, um Erfahrungen auszutauschen, sich zu beraten und gegenseitig zu motivieren.
„Wir wollen den Familien einen Raum geben, wo sie das, was in ihrem sozialen Umfeld passiert, reflektieren können. Es ist eine gute Möglichkeit sich bewusst zu werden, was jeder einzelne zur Veränderung der Lebensbedingungen der ganzen Familie beitragen kann.“

Unser Beitrag
Der Entwicklungshilfeklub möchte dazu beizutragen, dass auch im Jahr 2019 15 Kinder die Grundschule weiterhin besuchen können. Mit einem Stipendium von 14,- Euro pro Monat steht dem Lernen fürs Leben nichts mehr im Weg.

Partner:
Centro de Formación Padre Guillermo Arsenault (Projektträger)
Maria Antonia Cruz (Projektleiterin)

Projekt 3132 - Beschreibung (pdf)

Projektspende
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Mit diesem Billet um 10,- Euro kann einem Schulkind in Sierra Leone eine Solarlampe zur Verfügung gestellt werden.

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Weihnachtsbillet

Mit diesem Billet kann ... Schulkindern in Sierra Leone eine Solarlampe zur Verfügung gestellt werden. (Hier können Sie den Betrag frei wählen.)

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