Schwere Zeiten überstehen

Hilfe für hungernde Bauern- und Hirtenfamilien

In Somalia, Kenia und Südsudan sorgt der Klimawandel für prekäre Existenzbedingungen. Dürreperioden nehmen von Jahr zu Jahr zu, sintflutartige Regenfälle  schwemmen alles weg, Insekten fressen die Felder kahl. Zudem spitzt sich die Situation durch den Krieg im Sudan nun drastisch zu. Die Folge: Rund 32 Millionen Menschen in Ostafrika leiden Hunger.

Doch der Hunger ist vermeidbar: Allein mit den Spenden unserer UnterstützerInnen konnten sich während der Dürre 2022 über 11.000 Menschen mit nahrhaften Lebensmitteln versorgen. In unserem Projektbericht vom Oktober 2022 erzählen der Hirte Abdulahi Farah, die alleinerziehende Mutter Abdia und die Kleinbäuerin Nura Mohammad Ahmed, wie ihnen Lebensmittelgutscheine geholfen haben, die schwere Notlage zu überstehen. Auch in der aktuellen Krise stehen wir weiterhin an der Seite der von Hunger betroffenen Familien in Ostafrika. Mit Ihrer Unterstützung erhalten Bauern- und Hirtenfamilien Gutscheine, um sich mit auf den lokalen Märkten verfügbaren Grundnahrungsmittel wie Mais, Hirse, Reis, Bohnen und Öl zu versorgen.

Wo
Somalia
Wann
Projektstart: Mai 2022
Wieviel
 360 Euro
Sicherung des Überlebens für einen Monat durch den Zugang zu Nahrungsmitteln:
für drei Familien
60 Euro

Sicherung des Überlebens für einen Monat durch den Zugang zu Nahrungsmitteln:
für drei Personen

Jetzt spenden – jeder Beitrag hilft

Dürre, Flut und Kriege

„Jahrelang Dürren, Überschwemmungen, gewaltsame Konflikte. Es ist einfach zu viel. Ich kann nicht mehr. Wenn es so weitergeht, werden meine Kinder das Erwachsenenalter nicht erreichen“,
sagt Nyadang Martha aus Akobo im Südsudan. Und Diyaara Ibrahim Gulieaus Wajir in Kenia berichtet:
Wir haben nur noch eine Mahlzeit am Tag. Und die reicht manchmal nur für die Kinder.“
Massive Ernteausfälle und der Tod unzähliger Nutztiere durch den Klimawandel treffen die Menschen in Ost afrika hart und entziehen ihnen ihre Lebensgrundlage, stark gestiegene Nahrungsmittelpreise kommen hinzu.
Bauern- und Hirtenfamilien gerieten so in akute Not. Die Lage in Ostafrika ist eine große humanitäre Katastrophe. Millionen Menschen in Somalia, Kenia und Südsudan leiden Hunger.
Trotz dieser schrecklichen Lage ging die internationale humanitäre Hilfe massiv zurück. Hunderttausende Menschen können nicht mehr versorgt werden, das Welternährungsprogramm und andere Hilfsorganisationen haben nicht die nötigen Mittel zur Verfügung.

Maßnahmen zur Existenzsicherung

Unser Partner Oxfam arbeitet mit internationalen, nationalen und lokalen Organisationen zusammen und setzt Maßnahmen zur Existenzsicherung der Menschen um.
Ein dringendes Anliegen ist die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für Menschen und Tiere. Daher wurden vorhandene Brunnen und Wasserstellen ausgebaut sowie neue Brunnen gebohrt.
Bauernfamilien wird Saatgut zur Verfügung gestellt. Sie mussten das für die nächste Aussaat zur Seite gelegte Saatgut essen, um nicht zu verhungern. Die Familien werden im Anbau klimaresistenter Getreide- und Gemüsesorten geschult. Wenn Feldwerkzeuge durch
Überschwemmungen verloren gehen, erhalten die Bauernfamilien neue Werkzeuge.
Durch den Aufbau von Kleintierzucht als zusätzliches Standbein und durch tierärztliche Betreuung ihrer verbliebenen Tiere werden Hirtenfamilien unterstützt.
Durch ein Gutscheinsystem können die völlig verarmten Menschen mit ihren Gutscheinen auf den lokalen Märkten das kaufen, was sie am dringendsten brauchen: Nahrungsmittel, Kleidung, Medikamente. So konnten sich allein mit den Spenden unserer UnterstützerInnen während der Dürre 2022 über 11.000 Menschen mit Lebensmitteln versorgen und die Notlage überstehen.

Nahrungsmittel für Familien

Der Entwicklungshilfeklub möchte weiterhin dazu beitragen, die Nahrungsmittelversorgung für hungernde Bauern- und Hirtenfamilien zu sichern.

  • In akute Not geratene Familien erhalten Gutscheine, mit denen sie die für ihr Überleben nötigen Nahrungsmittel kaufen können. Wo Gutscheine nicht möglich sind, wird direkt mit Geld unterstützt.
  • Damit können sie sich mit Mais, Hirse, Reis, Bohnen, Zwiebeln, Gemüse, Öl und Zucker versorgen.
  • So wird auch der Wirtschaftskreislauf vor Ort gestärkt und lokale HändlerInnen haben ein Einkommen.

Die Nahrungsmittelunterstützung gibt den Bauern- und Hirtenfamilien Zeit, die akute Notlage zu überbrücken, bis sie wieder ernten oder sich eine Einkommensquelle aufbauen können - Bitte helfen Sie mit.

Partner

Oxfam
Partner-Organisation des Klubs
Regionaldirektor: Parvin Ngala

Weitere Materialien

  • Lesen Sie unserem Projektbericht von Oktober 2022 was mit den Spenden unserer UnterstützerInnen bereits bewirkt wurde.
  • Was hilft gegen den Hunger?“- Dieser Artikel des ZDF fasst auf Basis des UN-Welternährungsberichts 2024 die Ursachen für die aktuelle Hungerkrise in vielen Regionen Afrikas zusammen und zeigt Lösungsansätze auf. 
  • Beitrag von Oxfam Deutschland über die Folgen der Überschwemmungen in Ostafrika (Dezember 2023)
  • Oxfam Deutschland: 10 Ursachen für Hunger
  • In diesem Video unserer Partner-Organisation Oxfam berichtet eine Kleinbäuerin aus Somalia von den schweren Auswirkungen der Dürre

Jetzt spenden
mit dem sicheren Spenden-Formular

Schwere Zeiten überstehen
Hilfe für hungernde Bauern- und Hirtenfamilien

Projekt 368 | Ernährung Katastrophenhilfe/Flucht
Somalia |

360 Euro
Sicherung des Überlebens für einen Monat durch den Zugang zu Nahrungsmitteln:
für drei Familien

60 Euro

Sicherung des Überlebens für einen Monat durch den Zugang zu Nahrungsmitteln:
für drei Personen

Ihr sicheres Spendenformular

Wenn Sie Ihre Spende einem oder mehreren Projekten widmen möchten, geben Sie uns dies bitte unter "Verwendungszweck" bekannt.

Bitte sichern Sie neben Ihrer Projektspende auch die Existenz des Entwicklungshilfeklubs mit einem Förderbeitrag.

FundraisingBox Logo

Impressum

Datenschutz

© 2025 Entwicklungshilfeklub

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.
Registrierungsnummer: SO 1207

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.
Registrierungsnummer: SO 1207