Geschichten aus dem Klub – Hermine erzählt

Wir vom Entwicklungshilfeklub sind sehr stolz auf unsere rund 80 Ehrenamtlichen!
Ohne sie könnte der Klub nicht existieren, denn auch systemrelevante Bereiche sind vollständig in ehrenamtlicher Hand. Ein Beispiel dafür ist die Spendenbuchhaltung, die Hermine Maritsch bereits seit unglaublichen 24 Jahren zuverlässig betreut und die ihr sehr viel bedeutet, wie sie uns kürzlich verraten hat:

Hermine bei der Arbeit

Es war im Jahr 1996 als die Frau eines Kollegen meines Mannes mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte, die Spendenbuchhaltung des Entwicklungshilfeklubs zu übernehmen. Diese Frau war Gabriele Tabatabai, die Geschäftsführerin des Klubs. Es war schon jahrelang mein Traum, neben meinem Beruf etwas Soziales zu machen, für andere da zu sein, denen es nicht so gut geht wie uns. Leider war das jedoch während meiner Berufstätigkeit nicht möglich. Daher kam die Frage von Gabi wie gerufen.

Ich war gerade frisch in Pension und spürte instinktiv, dass es genau das war, was ich gesucht hatte. Ich muss schon sagen, anfangs hatte ich Bedenken, so eine verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Aber ich merkte, wie es mir Spaß machte, jeden Mittwoch in den Klub zu kommen und meine Aufgabe zu erfüllen. Und genau das ist auch das Wertvolle für mich an dieser Arbeit – ich habe eine Aufgabe! Ich werde auch mit fast 80 noch wirklich gebraucht und schaffe es effektiv meine Arbeit zu erledigen. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wieviel mir das bedeutet! Es ist einfach ein wunderschönes Gefühl, eine bedeutungsvolle Arbeit zu machen und wirklich etwas bewegen zu können, um Menschen in Not zu helfen.

Natürlich ist es aber auch diese phantastische Atmosphäre im Klub, warum ich jede Woche gerne hingehe. Die Menschen hier sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Es wird getratscht, gelacht und, zumindest vor Corona, gab es wunderschöne Geburtstags-, Weihnachts- und Jahresfeiern. Und gerade jetzt zur Weihnachtszeit freut es mich, wenn ich bei den Buchungen sehe, dass wieder jemand unsere Weihnachtsbillets bestellt hat. Das sind nämlich nicht nur Billets, sondern durch deren Kauf unterstützt man unser Projekt „Sich schützen können“ und kann Menschen, die unter prekären hygienischen Bedingungen leben müssen, mit Hygienepaketen unterstützen.

Auch mein Mann Michael und ich verschenken gerne diese Karten, weiß man doch heutzutage eh nicht mehr, was man überhaupt schenken soll und so freuen sich nicht nur die Beschenkten, die dieses Jahr auch noch ein Päckchen Seifenpapier im Billet vorfinden, sondern auch die Menschen in den ärmsten Regionen der Welt. So kann ich gleich doppelt helfen und das gibt mir ein sehr befriedigendes Gefühl und macht mir große Freude.“

Hermine und Michael vorm KlublokalAuch Hermines Mann Michael ist schon seit Jahren in unserem Team. Als ehemaliger Bühnenmaler unterstützt er uns bei handwerklichen Belangen.

Selbst aktiv werden?
Wir vom Entwicklungshilfeklub freuen uns über jede hilfreiche Hand, egal in welchem Bereich! Wer sich gerne ebenfalls ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich gerne unter office@eh-klub.at oder telefonisch unter 01/7205150 an uns wenden.

 

Nähere Informationen wie man sich bei uns engagieren kann, finden Sie unter der Rubrik Mitmachen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie Teil unseres Teams werden!
Schon gehört? Unserer Ehrenamtliche Maria Zaiem sprach beim Freiwilligen-Adventkalender auf Radio Wien ebenfalls über ihre Arbeit im Klub. Hier können Sie den Radiobeitrag nachhören.

 

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