Geschichte

Wie alles begann

Togo 1967

„Was mir dieser leprakranke Vater 1967 im Norden Togos erzählte, weiß ich nicht mehr. Aber diese und viele andere Begegnungen haben bewirkt, dass es damals den Entwicklungshilfeklub schon ein wenig gab. In meinem Kopf.“

Neun Jahre, von 1962 bis 1971 war Gerhard Dorffner Mitarbeiter bei Entwicklungsprojekten in verschiedenen Ländern Afrikas. Als „Lehrzeit“ bezeichnet er selbst diese Phase, die sein weiteres Leben prägen sollte.

1973

Zurück in Wien gründete er bereits 1973 mit einigen Freunden den Entwicklungshilfeklub. Ohne finanzielle Ressourcen, aber mit viel persönlichem Einsatz, bemühte sich eine Handvoll Idealisten, in der Entwicklungshilfe neue Wege zu gehen. Zu einer Zeit, als allgemein für „die Armen in der Welt“ gesammelt wurde, überzeugte die Einladung des Klubs, sich als Spender oder Spenderin konkret an der Verwirklichung eines bestimmten Projekts zu beteiligen.

Die Türen des Klubs standen und stehen offen für alle Menschen, die bereit sind, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen.

Der Entwicklungshilfeklub versteht sich bis heute als Sprachrohr der Menschen im Süden, die mit eigenen Ideen, Einfallsreichtum und großem persönlichen Einsatz ihre schwierigen Lebensbedingungen selbst verändern wollen – wenn ihnen die Möglichkeiten dazu gegeben werden.

Das erste Projekt

Er war einer der ersten, dem durch die Aktivitäten des Entwicklungshilfeklubs geholfen werden konnte:
„Einmal essen pro Tag“ lautete der Titel dieses Projekts in Quetzaltenango in Guatemala.

100 Kinder aus sozial schwachen Familien konnten mit Unterstützung des Klubs drei Jahre lang betreut und ernährt werden.

 

 

Die erste Zeitung

Im Dezember 1979 entstand die erste Zeitung UNSER PROJEKT.
Sie wurde damals an 200 Mitglieder versandt.

 

 

 

 

 

Heute

Heute unterstützen etwa 3.900 Gruppen und Einzelpersonen die Projekt- und Informationsarbeit des Entwicklungshilfeklubs.
Fünf Hauptamtliche und rund 80 Ehrenamtliche tragen derzeit die Arbeit des Klubs.
Im Jahr 2015 konnten stolze 2 Millionen Euro an Projektspenden für Projekte in 45 Ländern erzielt werden.

Damals wie heute suchen und finden wir Menschen, die sich für eine lebenswerte Welt für alle einsetzen möchten.

 

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